Uta Pfützner: Gefangen in Lucantajo

Uta Pfützner

Unter Pfützner | Foto: Privat

Autorin: Uta Pfützner
Titel: Gefangen in Lucantajo
ISBN: 978-3-96937-098-8
Verlag: LEGIONARION Verlag
Erschienen: 04. 11. 2022

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Klappentext:

Liane hat die Nase voll von ihrem bisherigen Leben. Ihr Ehemann ist ein herrschsüchtiger Despot, der sie bevormundet, wo es nur geht. Ihre Kinder sind längst ausgezogen. Mit ihrem Chef kommt sie noch weniger zurecht.

Eines Tages beschließt sie, diesem Chaos zu entfliehen, um einen Neuanfang zu wagen. Ihr erster Weg führt sie nach Peru, wo ihre Firma eine Zweigstelle hat. Dort bekommt sie es mit der einflussreichen Mahagoni-Lobby zu tun. Die Inhaber der Mahag Corporation haben es besonders auf ein Reservat abgesehen, in dem ein indigenes Volk lebt. Doch dieses Reservat birgt ein Geheimnis, mit dem sie niemals gerechnet hätten…

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Als das Volk der Chimú vom Inkakönig Túpac Yupanqui vernichtend geschlagen wurde, stieß der sterbende Herrscher Minchancaman einen Fluch aus, der viele Jahrhunderte anhalten sollte…..

Nach vielen Querelen entschließt sich Liane, erfolgreiche Außendienstmitarbeiterin eines Holz handelnden Betriebes in Deutschland, ihrem bisherigen Leben zu entfliehen und in Peru neu zu beginnen. Dabei ahnt sie nicht, welche Auswirkung die weltweite Vermarktung der wertvollen Edelhölzer auf die indigene Bevölkerung in Peru hat. Die „Holzmafia“ in Südamerika zerstört rücksichtslos die Gebiete der indigenen Völker und schreckt auch vor Mord nicht zurück, wenn es darum geht, die Geld bringenden Mahagonibäume „zu ernten“.

An ihrem neuen Arbeitsplatz stellt Liane aber angewidert fest, wie respektlos mit ihrem neuen Assistenten Iadsu Makene, einem Angehörigen des indigenen Stammes der Quechua, umgegangen wird und wie sehr die Rechte der Indios mit Füßen getreten werden. Vehement tritt sie dagegen auf und kämpft für die Rechte der eingeborenen Bevölkerung – sehr zum Unmut der Mahagoni-Lobbyisten, die sie deshalb aus dem Weg haben wollen. Für Iadsu und seine Chefin beginnt ein lebensgefährlicher Spießrutenlauf….

Der sehr spannende und gut lesbare Roman führt den Leser in die „Anderswelt“ alter indigener Völker. Die Hauptbotschaft hinter diesem „Fantasy-Roman“ ist jedoch die vermeidbare Rodung des Regenwaldes und die Vernichtung indigener Kulturen für den Luxus der Reichen.

Uta Pfützner in der Dorfzeitung >


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