Martin Mühlbacher: Landschaften

Ich lernte den Fotografen im Cafe Winkler in Maria Schmolln in Oberösterreich kennen, es stellte dort Reisefotos aus Marokko aus.

Dr. Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die Bilder interessierten mich, ich fragte nach dem Fotografen und wir vereinbarten ein Treffen. Er zeigte mir einige Fotoserien am Laptop und ich war von seinen Arbeiten begeistert. Nachdem er mir eine erste Auswahl für die Dorfzeitung geschickt hat, war ich etwas verwirrt, die Fotos standen am Kopf.

Auf meine Frage, warum das so sei, meinte er: „Ja, alle stehen Kopf, um den auf den ersten Blick zu verwirren, genauer hinzusehen anregen, und oftmals erst am 2. Blick zu erkennen, dass es eigentlich „nur“ Luftaufnahmen sind. Die Idee dahinter ist ein ganz alltägliches Foto so zu verrücken (Farbverschiebung, kopfstehend, Nebel, Kontraste), dass es eine fast surreale Anmutung erhält.

Martin Mühlbacher – Vita

Jahrgang1988, gründete 2007 die Werbeagentur media.dot und studiert seit 2008 Grafikdesign und Fotografie an der Kunstuniversität Linz. Neben angewandter Fotografie widmet er sich auch freien künstlerischen Arbeiten.

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Dorfladen

8 Kommentare zu "Martin Mühlbacher: Landschaften"

  1. Super Fotos in interessanten Farben die durch ihre starke Grafik bestechen; ich glaube, mir würden sie auch, wenn sie nicht am Kopf stünden, gefallen.

  2. Mir wären die Fotos lieber, wenn sie nicht verkehrt wären. Ich sehe keinen Vorteil für Kopfüberfotos.

  3. Mir gefallen die Bilder, gut gemacht. Sowohl von der Idee als auch von der Umsetzung und Bearbeitung.

    Eine Frage noch: wurden die Luftaufnahmen mit einem (Flug-)Drachen (KAP) gemacht? Mich fasziniert diese Technik, bin aber handwerklich nicht so gut drauf mir so was selbst zu basteln. Und zu kaufen ist leider nicht ganz billig.

  4. Nein, war ein Heißluftballonflug

  5. bentleys3 | 12. März 2011 um 18:39 |

    Die Fotos finde ich ganz nett, aber eines stört mich ungemein:

    es heißt Heißluftballonfahrt!

  6. hmm, ich kann dem schmäh mit den umgedrehten fotos nix abgewinnen. ist das jetzt „kunst“ ?

  7. @h.rogra danke für die „nichtKlick und weg“ unterstellung … aber offensichtlich musst du das ja wissen.
    noch was: ich kann auch dem schmäh mir den zueinnander verschobenen farbebenen nix abgewinnen, ist das jetzt auch „kunst“ ?? ;-)) bilder sind schon ein bissl geschmackssache, und ich erlaube mir zu sagen/schreiben, daß sie nicht mein geschmack sind. aber offensichtlich hab ich zu wenig „kunstverständnis“ …

  8. Für mich ist unklar, was Kunstverständnis mit Geschmacksache zu tun hat. Auch wenn ich Kunstverständnis habe, muss mir nicht alles gefallen. Voraussetzung ist halt, dass ich mich mit einer Sache auseinandersetze und dann entscheide, ob es mir gefällt oder nicht. Die Meldung „aber offensichtlich hab ich zu wenig kunstverständnis“ ist aus diesem Zusdammenhang heraus für mich eher unlogisch.
    *grins

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