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Wie wir vor kurzem erfahren haben, wurden wir vom heurigen Gstanzlsingen in Kaltenhausen, für das wir schon 2 fixe Zusagen hatten, von den Organisatoren kurzfristig wieder ausgeladen, weil „unsere kritischen Gstanzln nun nicht mehr nach Kaltenhausen passen.“

Querschläger Infomail aus dem Lungau:
Querschläger beim Kaltenhauser Gstanzlsingen ausgeladen

In welche Richtung das Gstanzlsingen nun geht, kann man vielleicht daran ermessen, dass statt uns die „Aspacher Tridoppler“ eingeladen wurden, die sich nicht dafür zu schade waren, beim FPÖ-Parteitag in Linz vor der johlenden Delegiertenmenge inklusive H. C. Strache aufzutreten und dort genehme Gstanzln zum Besten zu geben.

Wir finden es sehr schade, dass das Kaltenhauser Gstanzlsingen, das unter der Ägide des zu Jahresende in Ruhestand gegangenen Verkaufsdirektors Andreas Seidl zu einem offenen Forum verschiedenster satirischer und kritischer Gstanzlstimmen geworden war, nach dessen Abtreten nun anscheinend wieder zu den eher primitiven und teils chauvinistischen und frauenfeindlichen Wurzeln der Anfangszeit zurückkehrt, von denen wir uns mit allem Nachdruck distanzieren möchten.

Wer sich bei den Organisatoren dazu äußern möchte: office@brauunion.com