Natur. See. Architektur. Verbote. Salzburger Land Heute.

Alle Fotos: Rochus Gratzfeld

Also eigentlich war unser Ziel heute der Wolfgangsee. Welch Blauäugigkeit. An einem strahlenden Herbstsonntag wollten dies gefühlte Tausende auch.

Rochus Gratzfeld

Von Rochus Gratzfeld

Also kehrt marsch. Ab durch die Landschaft, wo WanderInnen leider offensichtlich unerwünscht sind. Fehlende Parkplätze werden ergänzt durch Halteverbotsschilder. Privatgrund. Feindliches Bauernland für BesucherInnen. Nun denn. Wir haben uns dennoch durch Wiesen und Felder wohlgelaunt geschlagen. Nicht unerwünscht sind von den Anrainern und Gemeinden hingegen wie Pilze aus dem Boden schießende immer größere Logistikzentren. In Zeiten, in denen Maßnahmen gegen den lebensbedrohenden Klimawandel unabdingbar und vorhersehbar sind, Bauruinen der Zukunft.

Dann Richtung Wallersee. Welch ein Kleinod!

Zur Begrüßung erst einmal. Ja, genau. Verbotsschilder. Da wird klar, warum ein Kickl bei Teilen der Bevölkerung auf Zustimmung stieß.

Jedenfalls spazieren wir unverdrossen fröhlich weiter durch offenbar noch nicht vermintes Gelände. Die BesitzerInnen hier zahlen viel Geld für ihre Grundstücke und Gebäude. Also: Badeverbot. Privat. Keine Hunde ins Wasser. Privat.

Apropos Gebäude. Da gibt es unverständliche Bausünden. Aber nur wenige. Dafür viele farbenfroh hergerichtete Häuser. Wunderbar. Und Ruhe. Keine Massen.

So hat uns unser Ausflug mit viel Cons und viel Pros konfrontiert.


Dieser Artikel ist der Dorfzeitung wichtig und er kommt daher nicht hinter die Paywall!

Dieser Artikel wird von einen Stillen Gönner gesponsert und kommt daher nicht hinter die Paywall! >

image_pdfimage_print

Dorfladen

3 Kommentare zu "Natur. See. Architektur. Verbote. Salzburger Land Heute."

  1. Veranstaltungstipp:

    VERNISSAGE

    Rochus Gratzfeld – Starke Frauen in Salzburg

    15. 10. 2019 17:00
    Salzburg Schloss Mirabell – Wolf Dietrich Halle

  2. Rochus Gratzfeld Rochus Gratzfeld | 14. Oktober 2019 um 09:44 |

    KT:Merci für den Hinweis. Ich freue mich auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher.

  3. Viele Menschen können leider das Eigentum anderer schlecht akzeptieren. Daher wohl der Wildwuchs an Verbotsschildern. Man sollte generell überdenken, warum zum Beispiel so viele Seegrundstücke an Einzelpersonen oder auch Vereine verpachtet werden. Die Preise die dafür bezahlt werden sind sowieso schwierig.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.