Maria Publig: Waldviertlerblut

Maria Publig

Maria Publig | Foto: Gmeiner Verlag/ © Fotostudio Interfoto

Maria Publig: Waldviertlerblut

Autorin: Maria Publig
Titel: Waldviertlerblut
ISBN: 978-3-8392-6810-0
Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
Erschienen: 10.03.2021

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Klappentext:

Walli Winzer kann es kaum fassen! Die modebewusste Wiener PR-Agentin erhält den Auftrag, die neue Kollektion einer türkischen Stardesignerin für den Wohnbereich zu betreuen. Alles klappt, bis bei der Präsentation der Kreation ein Toter aus einem Teppich kullert.

Für diesen Fall ist nun die Wiener Polizei zuständig. Der Täter scheint bald gefunden, doch Walli und Dorfpolizist Grubinger zweifeln. Ihr Entschluss steht fest – es wird parallel ermittelt.

Rezension von Anni Lemberger

Nachdem ihr neuer Auftraggeber und früherer Geliebter Manfred Tuchner, Geschäftsführer der Firma Bachwirken in Wien, tot vor Walli Winzer aus dem  Teppich rollt und zudem auch noch ausgerechnet ihr ehemaliger Postbote Nico Salmer als Beschuldigter festgenommen wird, kann die PR Lady gar nicht anders, als in Eigenregie wieder zu ermitteln. Außerdem hat sich Nico bei seiner Verhaftung hilfesuchend an sie gewandt und da sie ihm einen Mord ohnehin nicht zutraut – anders als die Wiener Polizei – muss sie den Nachweis der Unschuld von Nico selber in den Hand nehmen, unterstützt durch die Hilfe des örtlichen Polizisten Grubinger, der ein guter Freund des Beschuldigten ist.

Aber zuerst einmal ist sie mit „Erste Hilfe“ Maßnahmen beschäftigt, nachdem die Praktikantin Adile Gül beim Anblick des Toten ohnmächtig zusammen gesunken ist.

Adile ist nicht nur Praktikantin in der Firma Bachwirken, sondern auch noch mit Lisa, der Tochter von Wallis bester Freundin Lena befreundet.

„Wallis Ermittlungen“ führen vom Mühlviertel, über Wien bis Istanbul und weiter nach Anatolien, wo die Verwandten von Adile Gül leben.

Und Walli wäre nicht Walli würde sie am Ende den Fall nicht lösen (helfen) und Nico damit den Weg in Freiheit ebnen. 

Die Autorin greift, so wie in ihren 3 Büchern vorher auch schon, gesellschaftliche (Tabu)Themen auf, die sie in diesen Kriminalroman geschickt verpackt: Es geht um Frauenrechte in Österreich und der Türkei, aber auch um die Trennung von religiösen und staatlichen Belangen in der Türkei, welche aufgrund von gesellschaftlichen Traditionen im Land oft sehr schwer umsetzbar sind. Und sie greift das Thema „moderne Arbeitssklaven“ auf. Gemeint ist damit, dass im Ausland unter unmenschlichen, krankmachenden Arbeitsbedingungen und mit niedrigen Löhnen, Menschen für unseren Luxus und unsere Bedürfnisse ausgebeutet werden.

Ein absolut lesenswertes Buch und spannendes Buch, das durch seine Doppelbotschaft begeistert.

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Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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