Ein Bürmooser Winterwandertag

Der Bulle am Weg in die Stadt.

oder über die hohe Kunst, entlaufene Bisons zu erwischen.

Am 5. Jänner 2001 war es soweit, die Bisonjagd, die in Bürmoos begann, wurde im Lamprechtshausen beendet, Gott sei Dank unblutig. Zur Vorgeschichte: Im Bürmooser Bisongut nahe der Lokalbahn wollte man den Tieren mehr Auslauf gönnen. Nach Rücksprache mit dem Züchter beschloss man, die Weide mit einem elektrischen Rinderweidezaundraht zu sichern; laut Züchter auf jeden Fall ausreichend. Man hatte nur vergessen, es auch den Bisons zu sagen. Uns so gingen sie die Bison, vom Weidezaundraht unbeeindruckt, auf Wanderschaft. Sie wanderten über Oberndorf nach Lamprechtshausen, wo sie dann erwischt wurden. Narkotisiert von einem Tierarzt, der so das Leben der Tiere rettete. Unter Polizeiaufsicht wurden sie dann wieder nach Hause gebracht. (Fotos + Text: KTraintinger)

Der Bulle am Weg in die Stadt. 2 Narkosepfeile versuchen das Tier zu stoppen.

Er kommt verdächtig nahe an die Siedlung heran. Panik macht sich noch nicht breit.

Ein dritter Narkosepfeil ist notwendig.

Dr. Franz Kneissl, ein erfahrener Jäger und ein Stadtpolizist begutachten den niedergegangenen Bison.

Der Bison wird fachgerecht auf die Traktorschaufel verladen.

Die Heimreise kann angetreten werden. Bürmoos ruft.

image_pdfimage_print

Kommentar hinterlassen zu "Ein Bürmooser Winterwandertag"

Kommentare willkommen!