Mein.Standpunkt



Drittweltliche Gedanken über den Frühling

Früher erkannten wir den Frühling an den immer länger werdenden Tagen; am Gesang der Amseln auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit; am Geruch der feuchten Erde nach der Schneeschmelze; am “Ausschlag” der Bäume; an den kleinen “neuen Erdäpfeln” beim Röhrlsalat…



bernhard jenny: ACTA – den mächtigen missfällt die freiheit

durch die europaweiten proteste wurde ACTA zwar etwas bekannter, dennoch wissen viele noch immer nicht, worum es eigentlich dabei geht. “internationales handelsabkommen” klingt ja für viele vernünftig und “schutz von urheberrechten” befürworten nicht nur kunstschaffende aus dem bauch heraus grundsätzlich mal als nicht so falsch. genau diese tarnung ist aber teil des spiels. des sehr gefährlichen spiels. es geht in wirklichkeit – einmal mehr – um geld, sehr viel geld und um macht, sehr viel macht.


Kunst und Landwirtschaft

Gegenwartskunst und agrarische Welt stehen derzeit zumeist in einer losen, häufig auch von gegenseitiger Unkenntnis gekennzeichneten Beziehung. Die Zusammenhänge wurden bis heute nicht wirklich aufgearbeitet, obwohl sie gerade in unserer Region eine bestimmende Funktion ausüben.




Der Grüne Kilian

“Als ich Christtagsfreude holen ging”, lautet der Titel meiner Lieblings-Weihnachtsgeschichte. Sie stammt aus Peter Roseggers Waldheimat, unweit meines Geburtsortes Kapfenberg.




Camilla Brunelli: Interview mit Giorgio Frassineti

Die italienische Historikerin und Germanistin im Gespräch mit dem Bürgermeister von Predappio, der Geburtsstadt von Benito Mussolini, die noch immer eine gewisse Aura umgibt. Camilla Brunelli ist seit 2002 Direktorin des Museo della Deportazione in der toskanischen Stadt Prato. Sie gilt als Expertin im Rahmen der europäischen Erinnerungskultur.


Ich bin zu wehleidig, Gottseidank.

Langsam schiebt sich die feine Nadel im Berich der Oberlippe knapp neben dem Übergang zu normalen Haut in das Gewebe. Trotzig wird die schmerzhafte Prozedur ertragen, es kommen noch weitere Ampullen Hyaluron in die Lippen.



Karl Traintinger:
Des Menschen ältester und bester Freund

Der Hund, der angeblich beste Freund des Menschen, ist in die Schlagzeilen gekommen. Was ist passiert? In Wals, einer Nachbargemeinde der Stadt Salzburg, wurde ein Kind von einem Rottweiler gebissen und dabei schwer verletzt. Der Hund hat dafür bezahlt, er wurde kurz darauf eingeschläfert. Ein Diskussionsansatz.


Heimat: Land der Hecken, Land der Tunnels

Bei einem Besuch in der alpenländischen Heimat, führte unser Weg Mitte der 90er Jahre am Geburtsort eines bekannten Buchautors vorbei. Die Erinnerung bescherte mir die Bilder, der von ihm beschriebenen Umwelt aus Kindheit und Jugend. Es war aber nichts davon zu sehen. Nur der Kirchturm ragte über die übermannshohen und sauber gestutzten Hecken hinaus.


Reinhard Lackinger: Ostern in Brasilien

Hierzulande spricht man/frau von “Semana Santa”, von der Heiligen Woche. Möglicherweise wird am Rande der katholischen Osterliturgie Brasiliens ähnliches Brauchtum kultiviert wie in Europa. Vor den Augen meiner Erinnerungen defilieren die ernsten Gesichter der frömmsten Pfarrmitglieder meiner Kindheit und Jugendzeit.


Karl Traintinger: Unser Kernkraftwerk ist sicher.

Österreich hat seit vielen Jahren das sicherste Kernkraftwerk der Welt, es wurde nie eingeschaltet. Noch heute steht es als Mahnmal im Tullnerfeld, nahe der Bundeshauptstadt Wien. Zwentendorf wäre als erstes von 3 AKW´s geplant gewesen. Schilda war damals in aller Munde.


Die Hohe Jagd 2011

Jagdausstellungen sind zu großen Publikumsmagneten geworden, nirgendwo sonst kann man mehr echte Waffen besichtigen und in die Hand nehmen. Die Jagd ist für alle Beteiligten ein großes Geschäft geworden.


Salzburg. Im Schatten.

Nun. Die gute Nachricht zuerst: Der Gemeinderat der Stadt Salzburg hat dem Ansinnen der FPÖ, die Stiftungen der Salzburg Foundation aus dem Stadtbild zu entfernen, eine klare Absage erteilt. Und dennoch. Mir bleibt mehr als ein fader Beigeschmack.