„Virginia Hill“- die Gangsterbraut von der Zistelalm

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Unter dem Motto „Lieben, leben, Geld ausgeben“ hat sich Virginia Hill (1916-1966) in die höchsten Mafiakreise der USA hochgearbeitet und ist schließlich der Liebe wegen in Salzburg gestrandet. Die unglaubliche Geschichte dieser schillernden Persönlichkeit serviert Peter Blaikner mit viel Musik als heiteren Krimi. Die Uraufführung fand am 25. Jänner 2018 im restlos ausverkauften Kleinen Theater statt.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Für den jungen Amtsarzt handelt es sich eindeutig um Mord, als man 1974 Hans Hauser erhängt in seiner eigenen Bar auffindet. Der erfahrene Polizist plädiert jedoch für Selbstmord, denn er weiß genau, dass man gegen die amerikanische Mafia keine Chance hat. Nun dürfte mit Hauser auch der Ehegatte der berühmt-berüchtigten Virginia mundtot gemacht worden sein, nachdem diese acht Jahre zuvor ebenfalls auf ominöse Weise Selbstmord verübt hatte.

Die Prohibition (1920-1933) war ideal für die amerikanische Mafia und ihre mächtigen Bosse. Der Handel mit Alkohol machte die Cosa Nostra reich und ihre brutalen Methoden führten dazu, dass Chicago zur gesetzlosen Stadt wurde. Hier nun beginnt die Geschichte der aus ärmsten Verhältnissen stammenden Virginia Hill. Sie wird die Geliebte und Vertraute diverser Gangsterbosse.

Der Buchmacherkönig Nat Coine nimmt sie unter seine Fittiche, für ihn schmuggelt sie Drogen von Mexiko in die USA und hilft ihm bei der Geldwäsche. Das ermöglicht ihr ein luxuriöses Leben, denn eines steht für sie fest: „Ich will nie wieder arm sein!“ Schließlich wird sie die Geliebte von Bugsy Siegel, dem Gründer der Stadt Las Vegas.

Dass Bugsy zwar ein guter Gangster, aber kein guter Geschäftsmann ist, kostet ihn 1947 das Leben. In Sun Valley lernt Virginia den feschen Salzburger Skilehrer Hans Hauser kennen und lieben. Als die Steuerbehörde und die Mafia hinter ihr her sind, setzen sich die beiden mit dem gemeinsamen …

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