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„Mit der Einführung der digitalen Fotografie wurde mein Interesse an diesem schönen Hobby wieder geweckt. 2005 habe ich begonnen, mich intensiv mit künstlerischer Fotografie zu beschäftigen, woraus sich sehr schnell eine starke Leidenschaft entwickelt hat.”

Serie Lost Places. “Immer schon haben mich von den Menschen verlassene Orte fasziniert. Ob es sich um verfallende Hotels, verlassene Fabriken oder nicht mehr benutzte Krankenhäuser handelt, solche Orte gibt es häufig. Sie sind dem Verfall preisgegeben, verwüstet und zum Teil von der Natur zurückerobert. Jeder von diesen Plätzen erzählt seine eigene Geschichte. Der Fantasie des Fotografen sind keine Grenzen gesetzt, er kann diese Orte auf seine Art und Weise interpretieren.”

Harald Eckschlager (Fotoklub Eggelsberg)

Die Serie “Lost Places” gliedert sin in drei Motivgruppen, eine alte Gerberei, ein verfallendes Hotel und ein verlassenes Krankenhaus. Man hat den Eindruck, die Menschen haben die Räume ganz einfach verlassen und alles stehen und liegen gelassen wie es war. Die Fotoarbeiten sind in den Farben reduziert und in Garfik und Struktur hervorghehoben. Es entstehen so Bilder im fast unwirklichen Raum und doch zum Greifen nahe.  KTraintinger

Vita Harald Eckschlager
55 Jahre alt, wohnhaft seit 2002 in Gilgenberg am Weilhart, Beruf: Druckvorstufentechniker
Mitglied im Fotoclub Eggelsberg
Galerie auf 500px


Kann man die Seele eines Menschen fotografieren, muss man das können? Diese Frage stellt sich mir immer wieder, sie kommt und geht. Ich sitze gerne an belebten Plätzen und schaue den Menschen zu, hin und wieder mache ich ein Foto. Oft mehr für mich, gar nicht in der Absicht, es zu veröffentlichen. Wichtig ist dabei, den Augenblick festzuhalten, ungeschminkt, echt. Dazu braucht es auch keine bunten Farben.

Zuhause, vor dem Bildschirm, wird dann sortiert, zugeordnet, katalogisiert. Auf diese Weise entstehen Fotoserien, die irgendwann einmal publiziert werden, oder auch nicht. Das Veröffentlichen hat nicht mehr die oberste Priorität. Alles hat seine Zeit und ab und zu wird es dann auch wichtig, diese Bilder zu zeigen. Die vorliegenden Arbeiten entstammen der Serie Menschen.Bilder | Zeitgenossen, an der ich schon seit vielen Jahren arbeite.  (Karl Traintinger)


hofTitel: Die Berge. Der Hof. Das Bleiben. Fotos und Geschichten
Herausgeberin: Brita Steinwendtner

Bilder von Andrea Eidenhammer und Kurt Kaindl

Geschichten von Barbara Frischmuth, Karl-Markus Gauß, Peter Gruber, Ludwig Hartinger, Bodo Hell, Thomas Lehr, Ingrid Loitfellner-Moser, Walter Müller, Katja Oskamp, Brita Steinwendter

Gebundene Ausgabe: 152 Seiten
Verlag: Tauriska (27. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3901257470
ISBN-13: 978-3901257476
Buch bei Tauriska kaufen >

Klapptext:
Land und Leute heute – der vorliegende Band eröffnet einen besonderen Blick auf die Bergbauernhöfe des Raurisertales in den Hohen Tauern. Es geht jedoch um mehr: um die grundsätzliche Frage, ob und wie Menschen auch heute noch unter schwierigen Bedingungen ein Leben führen, das sich lohnt. Einem Leben, in dem das seit Jahrhunderten Überkommene bewahrt wird, bevor es auf immer verloren ist, und dennoch mit Erfindungsgeist, Optimismus und Überzeugung für Gegenwart und Zukunft verwandelt wird. Ein Buch, das in Bildern und Texten eine Daseinsform zeigt, die im Wandel der Gesellschaft jene Beharrlichkeit lebt, die wir alle brauchen.

Fortgehem und Bleiben. Die Städte dehnen sich aus, die Dörfer werden entvölkert, sagt die Statistik, die Bergtäler sind von massiver Abwanderung bedroht. Der Tourismus hilft, aber soll das Land nicht nur Diener des Fremdenverkehres sein, so müssen ursprüngliche Strukturen erhalten und entwickelt werden. Als Beispiel für viele andere Bergtäler haben wir das Raurisertal in den Hohen Tauern des Salzburger Landes gewählt. Hier sind zwei Fotokünstler, Andrea Eidenhammer und Kurt Kaindl, dem Leben auf den Bauernhöfen nachgegangen, haben zugesehen, beobachtet und in beweglichen Bildern Landschaft, Höfe und Menschen dokumentiert. Dominik Mayer hat alles in eine klare Bildsprache gesetzt.

Brita Steinwendtner, die 22 Jahre die Rauriser Literaturtage leitete, hat als Herausgeberin eine Reihe von namhafte Autorinnen und Autoren dafür gewinnen können, um den Bildteil in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Es sind keine Zeugnisse von Heimat-Idylle, sondern von Alltag und Mühe, von Freunde und Sorge und von einem Leben, in dem Tradition und Innovation ineinandergreifen. Denn Hartnäckigkeit und Beweglichkeit sind notwendig, um mit Optimismus das Überkommene für die Gegenwart zu verändern.

Das Buch “Die Berge. Der Hof. Das Bleiben.” zeigt ein Leben, das immer mehr an Bedeutung gewinnt, das die Nahrung schafft, die wir brauchen und trotz vieler Schwierigkeiten jene Zukunft hat, dia auch junge Menschen davon überzeugt und dazu verführt: zu bleiben.

Dr. Karl TraintingerEin Buchtipp von Karl Traintinger

Das sehr schön gemachte Buch steht in meiner Bibliothek bei den Lesebüchern, also jenen Büchrn, die ich immer wieder einmal in die Hand nehme, um eine Geschichte daraus zu lesen, oft zum wiederholten Mal. Die vielen Bilder, zum Teil in Farbe oder in Sepia getöntem Schwarzweiß, zeigen die Menschen in ihrem Lebensraum. Klar strukturiert, authentisch, ehrlich. Besonders gut gefällt mir die Gegenüberstellung in den Bildern von Tradition und Moderne, Alt und Neu. Beides hat nebeneinader Platz, ergänzt und befruchtet sich.

Das Buch kann allen Menschen empfohlen werden, die gerne wissen oder wissen möchten, wie wertvoll es ist, seine Wurzeln zu finden. Es ist aber auch ein interessanter Bildband über die Menschen und ihrem Leben im Raurisertal.

 


Eine U-bahnfahrt vom Westbahnhof zum Handelskai

Unsere Bundeshauptstadt Wien ist die Stadt der Musik und Lebensfreude, kann man in den Reiseführern lesen. Trotzdem, als Salzburger fährt man nach Wien hinunter. 

kt_portraitVon Karl Traintinger

Als Bahnreisender aus dem Westen kommt man am Westbahnhof an, die knapp zweieinhalb Stunden von Salzburg nach Wien sind schnell vergangen. Der Bahnhof ist riesig, mit zahlreichen Rolltreppen und schier nicht enden wollenden Gängen zu den Untergrund- und Straßenbahnen.

Ich nehme die U3 zum Handelskai und lasse die Stadt mit ihren Bauwerken, Bewohnern und Besuchern an mir vorbeiziehen. Die Großstadt in ihrer Buntheit und Vielfalt kann mich immer wieder begeistern.

Karl Traintinger in der Dorfzeitung
Ein trüber Novembertag in Wien
Allerheiligen
Fotografische Erinnerungsstücke
Brot und Wein
Warum ich immer wieder nach Salzburg komme
iPhonographie
Irgendwann lohnt es sich nicht mehr
Welthundeausstellung 2012 in Salzburg
Der Himmel über dem Schönramer Filz
White Noise 2011 in Salzburg
2010. Ein Sommer in Salzburg
Die Firmenbosse
Dänische Strukturen

Viele Fotos von Karl Traintinger finden sich auch bei Dorfbild.com


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„Bäume faszinieren mich. Sie ruhen in sich in ihrer scheinbaren Immobilität. Sind aber dennoch wandelbare Gestalten in Zeiträumen, die sich unserer Erlebnisfähigkeit zumeist entziehen. Sind verschwiegene Zeugen von Zeit und Ereignissen. Werden geliebt und missbraucht. Ich möchte sie niemals missen.“  

Rochus Gratzfeld, Künstler und Autor. Lebt in Sarród und Salzburg.

Rochus Gratzfeld in der Dorfzeitung
HIER>


christkindlmarkt

In der modernen Welt ist das fotografierende Handy nicht mehr wegzudenken. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Fotos entstehen, die dann auf irgendwelchen sozialen Netzwerken gepostet werden. Viele Bilder werden wieder gelöscht, manche finden den Weg auf ein Speichermedium oder werden sogar ausgedruckt.

ktraintinger300_biggerVon Karl Traintinger

Einige der für mich wichtigen Handyfotos möchte ich gerne vorstellen. Der sehr warme Spätherbst ließ mache Pflanze ergrünen, die Herbstjagden zeichneten sich nicht zuletzt auch durch größere Autoansammlungen auf manchen Wiesen aus. Immer wieder stellten sich unserer Katzen vor die Linse, auch kulinarische Genüsse gingen nicht spurlos vorbei.

Selbst die fotografische Dokumentation eines Wasserschadens war notwendig geworden, als ein Kupferrohr rechtzeitig vor Weihnachten beschloss aufzureissen und den Fußboden und die Wände zu bewässern. Weihnachtsostereier am Salzburger Christkindlmarkt begeistern immer wieder, auch die Kekse zu den Feiertagen sind notwendig und gut und der erste Schnee am Stefanitag fand selbstverständlich auch seinen Weg in das Handy-Foto-Archiv. Wie konnten wir früher ohne diese Smartphone überhaupt leben!

Ich wünsche allen unseren Lesern und Freunden
im Namen des Teams
ein gutes, schönes, gesundes und zufriedenes
neues Jahr 2015!


Ein Tag in Wien

Karl Traintinger

Wien ist anders, so steht schon auf den grossen Schildern an der Westautobahn, wenn man die Stadt zum erstem Mal vor sich sieht. Warum diese Feststellung manchen Wienern so wichtig ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe vor über 30-ig Jahren in Wien studiert und komme immer wieder gerne in die Bundeshauptstadt.

Von Karl Traintinger.

Vom Westen kommend fährt man entlang der Wien durch Hietzing in die Stadt. Ich war diesmal mit der Bahn unterwegs, habe in Hütteldorf die Westbahn verlassen und bin dann mit der U-Bahn weiter in die Stadt gefahren. An manchen Stationen bin ich ausgestiegen und habe die “Gegend” auf mich wirken lassen. Der Hietzinger Kai mit seinen Büro- und Wohnhäusern, die Jugendstil-Stadtbahnstationen oder das Pferdeleberkäs-Würstelstandl haben schon einen ganz speziellen Flair. Der narrische Kastanienbaum in der Strozzigasse lädt zur gutbürgerlichen Mittagsrast ein und abends geht es vom Westbahnhof weg wieder in Richtung Heimat.

Ja, Wien ist anders. Die neue FuZo in der Mariahilferstrasse gefällt mir, die Stassenmusikanten unweit des Museumsquartiers haben etwas leicht Morbides an sich. Sie passen irgendwie zum kalten Novembertag. Vielleicht zieht es mich gerade wegen dieser Stimmung immer wieder nach Wien.


Einige Fotos der  Journalistin und Fotografin sind zur Zeit in der Hauptstrasse 21 in Freilassing zu sehen.

Die Vernissage war am 21. November, 2014. Die Fotos zeigen Detailaufnahmen in Farbe und Schwarzweiss. (kat)

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Allerheiligen ist für viele von uns die Zeit, um an die Verstorbenen zu denken. Menschen die nicht mehr unter uns weilen, die wir aber mehr oder weniger lang auf ihrem Lebensweg begleiten durften.

Friedhof Grossarl

Die beiden Texte habe ich vor über drei Jahrzehnten als Student geschrieben, damals wohnte ich in Gänserndorf im Marchfeld und studierte in Wien Tiermedizin. Die Fotos entstanden 2013 im November in Großarl in Salzburg.

Ihre Hände

Gänserndorf, 8. Oktober 1983

Sie war eine alte Frau,
schwer von Krankheit gezeichnet,
das Gesicht entstellt.

Kurz vor ihrem Tod reichte sie mir ihre Hände,
Hände die ein Leben lang schwer gearbeitet hatten.

Die Hände waren weich und schön.
Mutterhände.
Grossmutterhände.

Nicht ihr Aussehen, nein,
dieser letzte Händedruck hat sich in mein Gedächtnis geprägt.

Seitenwechsel

Gänserndorf, 15. 10. 1983

Gestern noch habe ich den Tod herbeigesehnt,
habe Witze darüber gemacht,
ich war gesund.

Heute schaue ich dem Tod ins Antlitz,
ich habe Angst, Angst vorm Sterben,
ich bin krank.

Das Spotten ist mir vergangen.
Morgen werden sie mich begraben.
Allein.

Jedes Jahr zu Allerheiligen werden sie
Blumen auf mein Grab stellen.
Vielleicht.

Irgendwann werden sie mich vergessen haben.
Todsicher.


Dieser Artikel ist der Dorfzeitung wichtig und er kommt daher nicht hinter die Paywall!

Dieser Artikel wird von der Tierarztpraxis Lamprechtshausen gesponsert und kommt daher nicht hinter die Paywall! >


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Am Freitag, dem 3. Oktober 2014 fand in der Kleintierpraxis Lamprechtshausen die Vernissage zur Herbstausstellung: Hände – Fotografien von Wolfgang Ecker und Hermannn Hermeter statt.  Diese tierärztliche Praxis ist unter anderem die Basis für die seit über 15 Jahren online publizierte Dorfzeitung.

KT75Von Karl Traintinger.

Unsere Praxis wurde vor 29 Jahren eröffnet und hat sich von einer fast ausschließlichen Großtierpraxis zu einer heute sehr gut ausgestatteten Kleintierpraxis mit geringem Rinder- und größer werdenden Pferdeanteil entwickelt, in der aktuell 2 Tierärzte arbeiten. Diese Ausstellung ist der Beginn einer Veranstaltungsreihe, die wir zu unserem nächstjährigen 30-jährigen Bestehen organisieren. Infos dazu werden in regelmäßigen Abständen auf der Praxishomepage und im Praxisnewsletter veröffentlicht.

Die Ausstellung Hände war ein Projekt von Brigitte Edelmann vom Altersheim Oberndorf und den beiden Fotografen Wolfgang Ecker und Hermann Hermeter vom Oberndorfer Fotoklub. Es ist faszinierend, welche Geschichten die Schwarzweißfotos der Hände der Heimbewohner erzählen können, Hände die in ihrem langen Leben sehr viel Freude aber auch Leid gespürt haben. Ein Teil der Bilder wurde bereits im Fotomanium in der Dorfzeitung veröffentlicht.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der österreichisch – bayrischen Formation Mad Man´s Hatter, die das zahlreich erschienene Publikum begeistern konnte. Unplugged und hautnah ist halt doch ein ganz besonderes Feeling! Das Catering organisierte das Unikum in Laufen und die Weine kamen aus dem Burgenland.

Weiterführende Infos:

Die Ausstellung ist bis Jahresende in der Kleintierpraxis Lamprechtshausen zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.

Homepage von Mad Man´s Hatter
Die Gruppe hat ihren nächsten Auftritt beim Oberndorfer Honky Tonk Festival am 25. Oktober in der Main Bar in Oberndorf.

Homepage vom Fotoklub Oberndorf


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Hände. Spiegel des Lebens und der Seele.
(Von Hagen Schiffler)

Wie kein anderer Körperteil bildet die Hand den direkten Kontaktpunkt des Individuums mit seiner Außenwelt. Längst nicht nur von Hand zu Hand geht der Informationsaustausch mit den Mitmenschen – und jeder Handschlag den wir machen prägt uns und unseren Körper.

Die hier gezeigten Hände erzählen Geschichten – berühren auch ohne direkte Berührung und werden somit zu ihrem eigenen Lebenskunstwerk. Alles an Ihnen kann wie eine mehrdimensionale Landkarte gelesen werden – angefangen bei rein „technischen“ Details wie Größe, Haltung, Beschaffenheit der Hautoberfläche und Nägel, Behaarung, Farbe, Fülle, Geschlecht der Menschen und nicht zuletzt das Alter.

Der bewusste Zugang des Betrachters zur Interpretation des Handbildes erlaubt tiefe und ungeschminkte Einblicke in das Leben des Handbesitzers und so spiegelt sich im Kleinen das Große des Lebens wider. Hautfalten werden zu Lebenslinien, Handhaltungen zu inneren Einstellungen und plötzlich – bei der Betrachtung des gelebten Lebens, mit all seinen Einschnitten, Abschnitten und Handreichungen schleicht sich der Gedanke der Vergänglichkeit ein.

Was außen vor bleibt bei diesen Bildern, sind die haptischen Eindrücke, das „Begreifen“ des mit all seiner Lebensenergie und -weisheit geladenen „Handschlags“. Und doch meint man diese Qualitäten erahnen zu können, erlauben die Bilder einen persönlichen Zugang und Nähe trotz und gerade durch die Anonymität der Darstellung. Hierin findet sich wieder die so intime Beziehung welche wir zu unseren und den Händen unserer Mitmenschen haben.

Wie viele Emotionen haben diese Hände erlebt? Mit welchen Gefühlen begegnen wir dem Menschen durch die bloße Betrachtung seiner Hände?

Hände. Man erkennt viel vom Leben (Alter, Arbeit,) alles was man geschaffen hat, Ausdrücke, Händedruck, Lebenslinien. Mit den Händen sprechen… Von der Hand in den Mund. Das hat Hand und Fuß, Handschlagqualität.

Die Bilder stammen von einem Projekt, das Brigitte Edelmann geleitet und zusammen mit dem Fotoklub Oberndorf und Bewohnern vom SWH Oberndorf gemacht hat.


Walter Schweinöster ist seit über 30 Jahren als Pressefotograf und Reporter auch in seiner Heimat unterwegs und kennt die Entwicklung zur touristischen Neuzeit wie kaum ein anderer Pinzgauer.  Als Fotograf hat er gelernt, seinen Blick auf das Wesentliche zu richten, zahlreiche Bildbände zeigen von seiner Kenntnis der schönsten Seiten des Landes und seiner Bewohner.

ktraintingerVon Karl Traintinger.

Mit dieser Ausstellung wirft Walter Schweinöster einen kritischen Blick auf seine heimatliche Umwelt, den Salzburger Pinzgau. Offensichtlich kann er sich nicht damit begnügen, nur die perfekten Postkartenseiten zu sehen, es hat den Anschein, dass er sich des öfteren bei seiner Arbeit im Brotberuf als Fotograf fragt, “wos oft”, ist das jetzt echt oder Fassade.

Die im Kammerlanderstall in Neukirchen ausgestellten Bilder sind gedruckte Collagen aus Texten, Fotos und Malereien. Die Arbeiten brauchen Zeit zum Betrachten, man kann sie nicht im Vorbeigehen kurz anschauen. So nach und nach findet man immer mehr Details auf den Bildern, die sich letztendlich mosaiksteinartig zu einem stimmigen Gesamtwerk entwickeln.  Das Sicheinlassen auf die Arbeiten ist nicht immer bequem, ich kann den Besuch der Ausstellung aber auf jeden Fall wärmstens empfehlen!

“Wos oft” – Das Leben in den Bergen ist herrlich, ehrlich!?  heißt die Sommerschau im Tauriska – Kulturhaus “Kammerlanderstall” in Neukirchen a. Grv. von Walter Schweinöster aus St. Martin bei Lofer. Eröffnet wurde sie am 9. August um 19.30 Uhr mit einem Konzert von “Zithermanä” aus Bayern. 

W01Ausstellungsdauer bis 30.9.2014

Walter Schweinöster in der Dorfzeitung:
2013
Neues Lyrik – Buch von Antonia Dullnig mit Bildern von Walter Schweinöster
2010
Konzerttipp 23./ 24. 7. 2010 Rubber-Freshtival in Unken
Zehn Jahre Rubberfresh – 10 Jahre Regen
Kurort Bad Fusch. Vom Bauernkurort zum Prominentenort bis zum Verfall
2009
Querland – Collagen und Fotos von Walter Schweinöster
20 Jahre BINOGGL – 10 Jahre Lofer Skulptur
2005
Rubberfresh. Eine Bildgeschichte.
2003
Salzburger Osterbräuche
2001
Salzburger Fotografien
2000
SchwarzWeiss Fotografien