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Der Flug von Salzburg nach Paris der Airline „Jet-Baguette“ ist ausgebucht, das Theater bis auf den letzten Platz besetzt. Drei muntere französische Stewardessen, Babette, Jeanette und Raclette, verschweigen allerdings nicht, dass die Maschine aus den 60er Jahren – eine sowjetische Tupolev – schon einige Tücken aufweist. „Dieses Flugzeug ist absolut sischer. Solange es nischt geht in die Luft.“

Von Elisabeth Pichler

Der Start funktioniert jedoch tadellos und wir dürfen uns mit den Stewardessen freuen, denn das Glück über den Wolken scheint grenzenlos zu sein. Dazu passt der Beatles-Song „Here comes the sun“.  Die Begrüßung durch den Kapitän dämpft die gute Stimmung etwas, denn er scheint leicht angesäuselt und etwas desorientiert. Der kompetente, schwule Co-Pilot ist überhaupt abhandengekommen. Der Optimismus der drei Flugbegleiterinnen ist aber nicht zu bremsen, sie entschädigen uns mit Tanz und Musik für die fehlende Verpflegung und das desolate Bordfernsehen. Als auch das zweite Triebwerk den Geist aufgibt, beschließt der Pilot eine Notwasserung auf dem Obertrumer See. Doch was macht eine Bohrinsel mitten im See, ist das vielleicht doch schon der Atlantik? Bleibt nur zu hoffen, dass sich die missliche Lage „With a little help from my friends“ meistern lässt. Kurz vor der Notlandung werden wir in die Pause geschickt. Eigentlich unverständlich, dass wir alle wieder erscheinen, um diesen chaotischen Flug fortzusetzen. Es muss wohl an dem einzigartigen Unterhaltungsprogramm der drei charmanten Damen liegen.

Babette (Alexandra Bauer), Jeanette (Monika Müksch) und Raclette (Diana Paul) singen und tanzen in ihren kessen Uniformen, dass es eine wahre Freude ist. Ihr „fransösische“ Akzent klingt einfach hinreißend und absolut sexy. Die schwungvollen Choreografien stammen von der langjährigen Solotänzerin am Salzburger Landestheater Maria Gruber. Margot Maria Paar hat dieses turbulente „Comedycal“ von Enrique Keil in Szene gesetzt. Ein furioser Spaß für alle Passagiere.

„Beatles an Bord“ – Theater Laetitia. Comedycal von Enrique Keil. Salzburger Erstaufführung. Regie: Margot Maria Paar. Musikalische Leitung: Johannes Pillinger. Bühnenild: Wolfgang Heidelmeyer. Kostüme. Barbar Langbein. Musikaufnahmen: Terry Chlad. Choreographie: Maria Gruber. Mit: Alexandra Bauer, Monika Müksch, Diana Paul. Fotograf: Alfred Leis


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Das waren noch Zeiten, als sich die Lamprechtshausener zu einem Parteiball hinreißen ließen! Der traditionelle ÖVP Ball war das gesellschaftliche Ereignis im Dorf, wer etwas von sich hielt, tanzte auf! Neben den HAPPY SOUND spielte auch das ENZIAN QUINTETT zum Tanz auf, beide Stadlersäle waren gefüllt mit Ballgästen. Oben im großen Saal spielte man zumeist eher Walzer und Polkas, unten im kleinen Saal die „moderne Musik“ für die jüngeren Tänzer. Hier war auch die Bar zu finden.

Beim Enzianquintett spielte damals auch der Lamprechtshausener Fredl Reitsamer, der gerne die „heruntergekommenen“ Riedlkamer zum Ball begrüßte.

Die Besetzung von damals: Trompete – Steindl Georg (Gemeinde Elsbethen), Klarinette – Reitsamer Manfred (Gemeinde Lamprechtshausen), Akkordeon – Bauerstatter Rudi (Gde Göming), Gitarre u. Schlagzeug: Fritz Hufnagl ( Gemeinde Göming), Bariton: Steindl Hans (Gde. Elsbethen).

Heute, 2011, gibt es schon lange keinen ÖVP Ball in Lamprechtshausen mehr, die Stadlersäle wurden geschliffen und aus dem Enzian Quintett sind die Enzianer geworden.


Stille Nacht

Ilse Renate Pürstl

Wie definiert sich eigentlich ein Museum? Sind Originalschauplatz und historische Ausstellungsstücke in ihrer ganzen Fülle bereits ein Museum? Je mehr Objekte desto besser?

Von Ilse Renate Pürstl.

Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dann das eine oder andere als nicht aus der Zeit oder ohne einen Bezug zur Aussage des Museums. Aber so genau sieht eh niemand hin. Je mehr da ist, desto ungenauer schaut man hin, das weiß man. Das Auge will alles ‚konsumieren’ (man hat ja auch für ‚alles’ den Eintritt bezahlt!), und streift trüb vorbei. Alles herzuzeigen, was man hat, käme einer Frau gleich, die ihren gesamten Schmuck auf einmal zur Schau trägt, um ihre Ausstrahlung zu unterstreichen. Möglich, aber überdenkenswert. Das neu gestaltete Stille Nacht Museum setzt auf Authentizität. Möchte mit einem Originalschauplatz punkten. Das neue Konzept setzt bei der Schlichtheit von Grubers Leben an. Wie stellt sich aus heutiger Sicht ein einfaches, karges Leben dar?

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Ich habe in der Neugestaltung den Gehalt des Museums auf Aussagen aus Grubers Leben und unschätzbare Preziosen aus seiner Zeit reduziert. Kargheit übersetzt sich nicht in eine Fülle von Exponaten. Die Restaurierung der Substanz lässt Luft herein. Klarheit, Helligkeit und ein guter Geruch haben Einzug gehalten. Wo andernorts Absperrungen die Besucher von den Exponaten fernhalten, wird hier in Grubers ‚Klassenzimmer’ eingeladen, Platz zu nehmen. Auch vor den historischen Krippenfiguren ermöglichen Sitzgelegenheiten dem Betrachter, Ruhe und Kontemplation zu erleben.

Es ist die Aufgabe eines Museums zu sammeln, zu bewahren, zu restaurieren und auszustellen. Die wichtigste Aufgabe eines jeden Museums ist es jedoch, in den Dienst der Besucher zu treten, d.h. Leben in das historische Gemäuer zu lassen. Aber halt, es soll ja Stille herrschen. Stille bedeutet jedoch nicht Stillstand. Gibt es so etwas wie bewegte Stille?

‚Klang und innere Stille’ eine Wiederbelebung

Unter dem Titel ‚Klang und innere Stille’ öffnet sich seit Freitag Abend, 7. Oktober das Museum nun für eine ganz besondere Gruppe von Museumsbesuchern: Unter der Leitung von Frau Mag. Sabine Steingruber Sundari und Frau Mag. Uma Sundari (www.goyoga.at) wird Stille im Museum erfahrbar gemacht: Die neu gestalteten Räumlichkeiten sind Ausgangspunkt für eine Klangreise in die Stille. Im Museum zu stehen, einen Raum auf sich wirken zu lassen, sich seinen eigenen Platz zu suchen und in sich hineinzulauschen war der Auftakt zu intensiver Wahrnehmung.

An fünf hintereinander folgenden Freitagabenden werden die Museumsräume neu beleuchtet, neu wahrgenommen. Jeder Abend widmet sich einem Thema, das sich in der Auseinandersetzung mit Grubers Leben bietet. So wurde am ersten Abend Stille, Ruhe und Gelassenheit erspürt.

Frau Mag. Uma Sundari, die mit tibetischen Klangschalen im Museum arbeitet, über das Projekt:. „Die Räumlichkeiten des Stille Nacht Museums spiegeln und unterstreichen die Wirkung von ‚Go Klang Yoga’: Klang und Yoga. Der Klang führt in die Stille, zum Wesentlichen, lässt Unwichtiges in den Hintergrund treten. Somit verhilft die Klangmassage zu innerer Verbundenheit, versöhnlicher Heil-Werdung. Die eigene Kraft darf wieder zum Vorschein kommen.“

Die Teilnehmer zeigten sich begeistert, oder soll man sagen ‚beruhigt’? Ich möchte mich unter die begeisterten Stimmen mischen: Die Teilnahme an diesem Workshop ist nachhaltig. Die Unruhe und Bedrohung unserer Tage und der Wunsch nach Ruhe und Spiritualität, das sind Themen, die uns mit Grubers Zeit verbinden.

Ein Museum ist nur so sinnvoll, wie es in die Gegenwart hineinreicht. Um die Gegenwart spürbar zu erleben, brauchen wir die Vergangenheit. Um die Vergangenheit zu erahnen, brauchen wir die Verbindung zu heute. Dies ist mit der Umsetzung durch ‚Klang und innere Stille’ auf wunderbare Weise gelungen.


Kubus 1024

Der Tamsweger Gemeinderat zieht die Entscheidung um ein zeitgenössisches Kulturhaus für den Lungau an sich.

Der Bürgermeister der Gemeinde Tamsweg, Alois Lankmayer (ÖVP), hatte die Meldung um das »Aus« für das zeitgenössische Kulturhaus »Kubus 1024« für die Region Lungau wohl doch zu früh verkündet. Bei der gestrigen Sitzung des Gemeinderates wurde die Entscheidung der Gemeindevorstehung auf Antrag der Fraktionen von SPÖ, FPÖ und Grüne revidiert und dem Projekt damit noch eine neue Chance gegeben.

Ginge es nach den Ursprungsplänen, hätte das zeitgenössische Kulturhaus für die Region Lungau mit ihren 22.000 Einwohnern im September 2011 eröffnet werden sollen. Angrenzend an die ebenfalls neue Mehrzweckturnhalle wäre in der Bezirkshauptstadt Tamsweg (Seehöhe: 1.024 m) mit beträchtlichen Investitionsmitteln des Landes Salzburg – 70% der Gesamtbaukosten – das Kulturhaus »Kubus 1024« entstanden: mit Veranstaltungssaal, Proberäumen, Lagerkapazitäten, Büro und insgesamt vier Kultur-Arbeitsplätzen. Betreiber wäre die Lungauer Kulturvereinigung mit dessen Obmann Robert Wimmer.

Die Pläne waren fertig, und einem Baubeginn nach mehrmaliger Verzögerung stand nichts mehr im Wege, hätte nicht Bürgermeister Alois Lankmayer ob der laufenden Betriebskosten kalte Füße bekommen und das Haus für Zeitkultur in der Gemeindevorstehung mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ zu Fall gebracht.

Durch einen Antrag von SPÖ, FPÖ und Grünen Tamsweg wurde diese Fehlentscheidung im Gemeinderat nun letztendlich einstimmig aufgehoben. Die Gemeinde will das »Aus« noch einmal überdenken und hat sich dafür eine zeitliche Frist bis 14. November 2011 gesetzt. Bis dahin soll ein Expertengremium aus Vertretern der Gemeinde und der Benutzergruppen (Kulturaktivisten und Sportvereine) noch einmal eine neue Kalkulation für die Betriebs- und Investitionskosten vorlegen.

»Wir haben in dieses Zukunftsmodell bereits drei Jahre Planung und entsprechende Energie gelegt«, so Robert Wimmer, »an der nötigen Kreativität für die nun noch geforderten Einsparungen wird es von Seiten des Kulturvereines sicher nicht scheitern«.

»Was so lange währt sollte letztendlich gut werden«, so die Meinung des Dachverband Salzburger Kulturstätten, der dieses Projekt von Anfang an voll inhaltlich unterstützt hat. Und: Auch trotz der Verzögerungen: eine derartige Chance auf ein modernes Kunsthaus darf sich die Region Lungau nicht entgehen lassen – sie hat es sich verdient. Das Land Salzburg steht ja mit seinen Investitionszusagen nach wie vor hinter dem Projekt eines eigenständigen Kulturhauses.

NEU: Kulturinteressierte konnten die Lungauer Aktivisten nun auch per online Unterschrift unterstützen.

Dachverband Salzburger Kulturstätten
Mag. Thomas Randisek
Dreifaltigkeitsgasse 3/3
5020 Salzburg
Tel: 0662 – 87 99 57
Mobil: 0650 – 970 29 08
http://www.kultur.or.at
http://www.kultplan.at
fair pay für kulturarbeit: kultur muss sich lohnen


Unlängst besuchte ich die Stadt Passau am Inn. Und an der Donau und an der Ilz.  Es war ein sehr schöner, sonniger Spätherbsttag. Ich parkte mein Auto ziemlich zentral in der Altstadt und suchte zuerst einmal, da es schon 12 Uhr mittags war, eine Gaststätte auf.  Die Wahl fiel auf das Wirtshaus Bayerischer Löwe.  Wir waren fünf Personen und nahmen in der Sudstubn Platz, einem geräumigen Raum mit typisch bayerischem Wirtshausflair. Eine der drei flotten Kellnerinnen brachte die Speisekarten und nahm die Getränke auf.

Von Karl Traintinger.

Ich bestellte als Autofahrer eine  Apfelsaftschorle oder wie es bei uns heißt, einen gespritzen Apfelsaft und ein kleines Bier.  Als Vorspeise genossen mein Sohn und ich ein Paar Weißwürste, sie schmeckten herrlich. Sie wurden originalgetreu im Wasserkessel und mit Süss-Senf und einer Brezel  serviert. Als Hauptspeise folgte ein Bratlmix, wie er nicht besser hätte schmecken können.  Am Teller waren ein Stück Sur- und ein Stück Kümmelbraten,  ein Knödel,  Schupfnudeln und Sauerkraut.  Die Damen am Tisch bestellten Krustenschweinbraten, mein Sohn Spanferkel.  Nach guten 2 Stunden war unser hocherfreulicher Gasthausbesuch beendet, es hat allen hervorragend gemundet und das Preisleistungsverhältnis war ausgezeichnet. Der bayerische Löwe in Passau kann Freunden der deftigen bayerischen Küche wärmstens empfohlen werden.

Es folgte ein knapp dreistündiger Spaziergang durch die schöne, gepflegte Altstadt. Wir besichtigten einige Kirchen und den Dom. Die alte Bischofsstadt begeisterte mit dem von italienischen Baumeistern im 17. Jahrhundert  geschaffenen barocken Stadtbild mit zahlreichen Plätzen und verwinkelten Gassen. An den Flüssen findet man schöne Promenaden mit zahlreichen Kaffeehäusern und Gaststätten.

Als gelernte Österreicher verabschiedeten wir uns von der schönen Dreiflüssestadt mit einem Kaffeehausbesuch im Café Stephans DOM, das sich als wahrer kulinarischer Glücksgriff entpuppte.  Zum Kaloriensparen sollte man dort nicht vorbei schauen, schon eher dann, wenn man sich ein kleines Geschenk machen möchte; und nach dem langen Spaziergang haben wir und das auch redlich verdient; höchstwahrscheinlich.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, Passau ist einen Besuch wert! Man sollte, wenn es sich irgendwie vereinbaren lässt, nicht auf der Autobahn vorbeirauschen, sondern sich wenigstens einen halben Tag für die Stadt Zeit nehmen.  Und dann wird man wahrscheinlich immer wieder einmal stehen bleiben, denn es lohnt sich.

 

 


Göming

Heute, am 26. Oktober 2011 ist es soweit: das alte neue Wirtshaus in Göming bei Salzburg wird eröffnet und der österreichische Staatsfeiertag ist gerade zu das perfekte Datum dafür.

Dr. Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Der 300 jährige Hellbauernhof wurde abgetragen und neben dem Gemeindeamt neu aufgebaut, mit viel Gespür erweitert und modernisiert. Allerorts sperren die bodenständigen Wirtshäuser zu, in Göming gibt es einen Neuanfang; nach 30 Jahren erhält die Gemeinde wieder einen Dorfwirtn! Wir freuen und darauf!

Die Dorfzeitung wünscht Helmut Hons und seinem Team viel Erfolg!

Artikel zum Wirtshaus>



Die Oberndorfer Kunstinitiative Kreisverkehr initiierte vor etwa einem Jahr im Rahmen des 1. Leopold Kohr Frühschoppens  im Gasthaus Maria Bühel die Errichtung einer für den Heimatort des weltberühmten Sozialökonomen Leopold Kohr würdigen Denkstätte. 

Dr. Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Leider folgte kein 2. Leopold Kohr Frühschoppen, es hätte eine schöne Tradition werden können.  Nichts desto trotz wurde im Hintergrund fleißig gearbeitet und so konnte am 7. Oktober 2011 zur Präsentation der ersten 10 Einreichungen der Entwürfe zu einem Leopold Kohr Denkmal geladen werden.

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Die zehn Künstler zeigten im Rahmen einen Powerpoint Präsentation ihren Zugang zu Leopold Kohr und wie sie sich ein Denkmal vorstellen können.  Es wurden unterschiedlichste Denkansätze gezeigt. Die Endausscheidung wird eine Jury treffen.  Diese wird drei Projekte auswählen und eine Dokumentation erstellen, die einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird. In dieser Dokumentation werden auch die noch kommenden Einreichungen vorgestellt werden.  Die Jury wird zwei Kunstexperten und den Bürgermeister (angefragt) umfassen. Die Kunstexperten werden vom Verein nominiert.

Die Präsentation der 10 vorgestellten Einreichungen finden Sie HIER >

Homepage der Kunstinitiative Kreisverkehr>
Leopold Kohr Denkstätte für Oberndorf bei Salzburg >


Starker Aufwärtstrend bei fair gehandelten Produkten.
Bürmooser EineWeltPreis 2011 an Weltladen Laufen für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement verliehen

Von Paul Arzt.

Der Bürmooser EineWeltPreis 2011 wurde am Samstag, 22. Oktober 2011, im Bürmooser Gemeindezentrum an Irmhild Brysch und das gesamte Team des Weltladens Laufen überreicht. Mehr als 150 Interessierte waren begeistert und berührt von diesem festlichen Abend, bei dem deutlich aufgezeigt wurde, wie wichtig die Förderung des Fairen Handels ist und wie viel dadurch bewegt werden kann.

Umrahmt von lateinamerikanischen Rhythmen des österreichisch-bayrisch-kubanischen Ensembles „Macubaja“ (Marieta Veliz – Gitarre, Gesang; Javier Veliz – Violine, Perkussion; Heli Punzenberger – Gitarre) wurde die Geschichte des Laufener Weltladens von den mühsamen Anfängen an geschildert. Aktuell engagieren sich ca. 50 Personen ehrenamtlich, um den Laden am Rupertusplatz zu betreiben. Seit auch fair gehandelte Kleidung angeboten wird, stieg der Jahresumsatz auf mittlerweile über 200.000 Euro an, der Gewinn von 20.000 Euro im letzten Jahr kann für Projektförderungen eingesetzt werden.

So wird derzeit unter anderem die Preda-Stiftung auf den Philippinen unterstützt. Durch die Produktion von getrockneten Mangos erhalten Familien ein eigenes Einkommen, was Kindern eine gute Schulbildung ermöglicht. Zugleich kämpft Pater Shay Cullen, der Mentor der Stiftung, für strukturelle Verbesserungen auf rechtlicher und politischer Ebene. „Viele Kinder konnten wir aus Sexbars retten und ihnen bei uns ein neues Zuhause geben”, freut er sich. Bei Preda können Berufe der verschiedensten Art erlernt werden, um sich später selbst davon ernähren zu können. Und die Mango-Produktion trägt dazu bei, die Häuser zu erhalten, in denen die Kinder einen neuen Platz gefunden haben. Die fair gehandelten Mangos aus den Philippinen sind eines der vielen „Produkte mit Hoffnung“, die es im Weltladen Laufen zu kaufen gibt.

In ihren Grußworten unterstrichen die Bürgermeister Hans Feil (Laufen) und Peter Eder (Bürmoos) die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft. Ein über einen so langen Zeitraum so engagiertes Team wie jenes des Laufener Weltladens ist ein strahlendes Vorbild für andere Initiativen, die wir dringend brauchen. Es sei wichtig, den makroökonomischen Trends, die uns erschaudern lassen, starke Kontrapunkte der Fairness und Solidarität entgegenzusetzen.

Mit einem breit gestreuten Angebot (inkl. verlockender Jubiläumsangebote) war in der Pause zu multikulturellem Buffet auch „Shopping ohne Reue“ möglich, also der Erwerb von Produkten des Fairen Handels. Der EineWeltPreis wurde bereits zum achten Mal von der Bürmooser EineWeltGruppe vergeben und besteht aus einer Skulptur der Lamprechtshausener Malerin und Bildhauerin Christiane Pott-Schlager und einer Urkunde.

Die Skulptur ist ein Unikat aus einer Glaskugel und Stahl. Der Grundgedanke, gemeinsam Verantwortung für diese Welt zu tragen, ist durch das Gegenüber von zwei stilisierten Figuren dargestellt, zwischen denen die blaue Weltkugel, kostbar und zerbrechlich zugleich, schwebt. Die Veranstaltung zum Bürmooser EineWeltPreis wurde von der EineWeltGruppe Bürmoos gemeinsam mit dem Weltladen Laufen und mit Unterstützung von Kath. Bildungswerk, Evang. Bildungswerk, Salzburger Bildungswerk Bürmoos, EZA – Fairer Handel, Jugendrotkreuz Flachgau-Nord „Moorspatzen“, Gemeinde Bürmoos und Land Salzburg durchgeführt.

Kontakt: EineWeltGruppe Bürmoos, Paul Arzt, Tel.: 0676-4548446, paul.arzt@gmx.at, www.ewgb.at
Weltladen Laufen, Rupertusplatz 1, 83410 Laufen, Tel.: 08682-894240, Gertrud Thoma, 08682-9918, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr / 14.30-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr


Autor: Roman Marchel
Titel: Kickboxen mit Lu
Gebundene Ausgabe: 222 Seiten
Verlag: Residenz; Auflage: 1 (23. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3701715734
ISBN-13: 978-3701715732
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Eine Buchkritik von Astrid Müller.

Inhalt:
Lu ist 16 und hat sich eine Auszeit genommen. Allein ist sie in die Pension „Zur schönen Gegenwart“ gefahren, wo sie auf einer Gartenbank die alte Schriftstellerin Tulpe Valentin kennenlernt. Valentin hat lang kein Buch mehr geschrieben und Lu hat viel zu erzählen, also schließen sie einen Pakt: Lu darf ihre Geschichte erzählen und Tulpe Valentin darf sie als ihr letztes Buch veröffentlichen.

Was fröhlich beginnt, beginnt sich zu verfinstern. Lu findet schnell heraus, dass die Autorin dem Alkohol erlegen ist, weiß aber nicht warum. Im Buch fließt nach und nach ein, wie das Leben Tulpe Valentins vor dem Zusammentreffen mit Lu ausgesehen hat. Dreimal verheiratet, dreimal geschieden, eine Tochter, die nicht mehr mit ihr spricht. Unzählige Liebhaber und auch Bücher, die von ihnen handeln. Die einzig wahre Liebe, die sich als gejagtes Gespenst entpuppt.

Der endgültige Verfall, der Untergang im Suff und der unbändige Wunsch, zu sterben, haben Tulpe Valentin in die Pension „Zur schönen Gegenwart“ getrieben, wo Patrice, der Wirt, genau über seine Gäste Bescheid und auch genau weiß, was er für sie tun soll.

Lu ist aus einem anderen Grund da: ihr Exfreund ist tot und auf sie wird eine Hetzjagd veranstaltet, weil jeder glaubt, dass sie daran schuld ist, nur weil sie mit ihm Schluss gemacht hat. Weil sie mit ihrer besten Freundin Loretta gern in den Kickboxunterricht gegangen ist, hat sie ihren Eltern erzählt, auf ein Kickboxcamp zu fahren. Ihre Geschichte und ihr Philospohieren über Pfaue, Büchereiangestellte, Liebe und das Leben im Allgemeinen (wozu sie immer ihren Friseur Jean heranzieht) gibt Tulpe Valentin wieder Lebensmut und sie tut alles, um ihr letztes Buch in geordnete Bahnen zu bringen. Am Ende fliegt alles auf, die Eltern holen Lu aus der Pension ab und Tulpe Valentin ist wieder alleine. Sie erinnert sich noch an die ersten Worte, die sie mit Lu wechselte zurück, bevor die Geschichte endet.

Rezension:
Roman Marchel hat mit der philosophischen Lu eine untypische 16-jährige erschaffen, die unbeschwert auf die Probleme des Lebens zielt und Kommetare abschießt – dabei auch noch trifft. Alles, was Lu erzählt, wird direkt aus ihrer Perspektive in einem Monolog geschildert, der einen zum Lachen treibt, manchmal aber auch zur Besinnung bringt.

Die Probleme des Mädchens sind keinesfalls nur Jugendprobleme, im Gegenteil. Jeder von uns kennt diese Probleme, allerdings tun wir uns oft schwer, sie zur Gänze zu verstehen. Die Geschichte von Tulpe Valentin ist meiner Meinung nach auch nichts, was bedenkenlos von Jugendlichen gelesen werden kann, ohne alles misszuverstehen.

Deshalb bin ich der Meinung, dass Marchel einen Erstlingsroman geschaffen hat, der noch auf sich aufmerksam machen wird, weil er durch jugendliche Sprache, Witz und Tragikomik den Erwachsenen hilft, die Probleme im Leben besser zu verstehen.


Der Verein “ohnetitel”, ein Künstlerkollektiv, hat es sich zur Aufgabe gemacht, „spannende Theaterprojekte an spannenden Orten mit spannenden Themen“ zur Aufführung zu bringen. Immer wieder begeistern sie mit liebevoll inszenierten Kinderstücken. Diesmal wird der Frage nachgegangen: „Alles wahr! Alles gelogen?“

Von Elisabeth Pichler.

Wir befinden uns in einem Radiostudio im Künstlerhaus Salzburg. Hier moderiert Lale Sanders eine beliebte Live-Sendung. Zuhörer, ob Jung oder Alt, werden aufgefordert zu erzählen, was sie Aufregendes in den letzten Tagen erlebt haben. Als die etwas chaotische Moderatorin durch ihre Schusseligkeit einen Kurzschluss verursacht, lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen und beginnt zu improvisieren. Sie erfindet eine Frau Huber, die belanglose Alltagsgeschichten erzählt und rettet sich so über die Runden, bis die Leitung wieder funktioniert. Doch irgendetwas dürfte da schief gelaufen sein, denn plötzlich benehmen sich die Anrufer eigenartig. Dass die 5jährige Nora von ihrer Katze erzählt, der ein Schmetterling ständig weiße Flecken aufmalt, schreibt sie der überbordenden Phantasie eines kleinen Kindes zu. Den Anruf eines nervigen Erfinders findet sie um einiges verwirrender, fordert er doch die Zuhörer auf, nicht zu erzählen, was sie so erlebt haben, sondern was sie sich vorstellen.  Die Anrufer sind nun nicht mehr zu bremsen, sie erzählen vom gefährlichen Mafia-Max, von einer geheimnisvollen Unterwasserwelt und von Vögeln, die sich seltsam benehmen. Die Radiomoderatorin wirkt zunehmend verunsichert. Sind das wirklich lauter Lügen und warum färbt sich dann ihr Mineralwasser plötzlich blau? Vielleicht hat der Erfinder doch recht: „Alles wäre einmal möglich, wenn man es einfach erfinden will.“

Dorit Ehlers begeistert als Radiomoderatorin die Kinder. Sie dürfen live dabei sein, wie sie sich durch die Sendung schwindelt und immer mehr im Strudel der Phantasie verschwindet. Kinder lieben solche Nonsens-Geschichten, wir Erwachsene tun uns da etwas schwerer, beginnen wir doch eher über den Begriff „Wahrheit“ zu philosophieren. 50 Minuten phantasievolle Unterhaltung für Kinder ab 7 Jahren: „Großes Theater aus einem kleinen Radio.“

Weitere Vorstellungen: 23., 29. und 30. Oktober und 12. und 13. November jeweils 15 Uhr im Künstlerhaus Salzburg – atelier ohnetitel – Hellbrunnerstrasse 3

Nähere Infos und Anmeldung: www.ohnetitel.at. Tel.0680/2070121

e-mail:kindertheater@ohnetitel.at

 

 


Die Deutsche Bühne Ungarn und die Theater(Off)ensive Salzburg bringen das Drama von Ernst Pichler über den schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, der Tausende ungarische Juden vor dem Holocaust gerettet hat, in der Inszenierung von Alex Linse zur österreichischen Erstaufführung. Die Uraufführung fand bereits am 3.Oktober 2011 in Ungarn statt.

Von Elisabeth Pichler

Raoul Wallenberg (1912 – 1947?) entstammte einer berühmten schwedischen Bankiers- und Unternehmerfamilie. Als erster Sekretär der schwedischen Gesandtschaft in Ungarn war es ihm, dank seines Diplomatenstatus und mit Unterstützung der schwedischen Regierung, möglich, Maßnahmen zur Rettung der dortigen Juden anzustreben. Nach der Eroberung von Budapest durch die Rote Armee versuchte er, mit den Sowjets Kontakt aufzunehmen, wurde jedoch gefangengenommen, verschleppt und landete schließlich in der berüchtigten Geheimdienstzentrale Lubjanka in Moskau. Dem schwedischen Gesandten in Moskau wurde mitgeteilt, dass sich Wallenberg in der Obhut der Roten Armee befinde und dass es ihm gut gehe. Doch dann verliert sich seine Spur, sein Tod ist bis heute nicht wirklich geklärt.

„Wo ist mein Sohn?“ „Wo ist Wallenberg?“ Eine Mutter und das Ensemble suchen im Chor – wie in einer griechischen Tragödie – nach Wallenberg. Während die verzweifelte Mutter ständig vertröstet wird und in Ungewissheit leben muss, weiß das Publikum bald Bescheid. Denn die große Holzkiste, die die Bühne der Alten Mälzerei – ein riesiger Dachboden mit einer beeindruckenden Holzkonstruktion – beherrscht, wird aufgeklappt und gibt den Blick frei in die Zelle des Moskauer Gefängnisses. Fast zwei Jahre wird Wallenberg hier, abgeschieden von der Außenwelt, verbringen. In kurzen Szenen werden sowohl die aussichtslosen Bemühungen um seine Freilassung als auch die undurchschaubaren Pläne von Stalin und seinem finsteren, grausamen Genossen Molotow aufgezeigt.

Andreas Peer gibt den „unheldischen Helden“ Wallenberg, der sich nicht verbiegen lässt und ein Angebot des KGB strikt ablehnt: „Ein Wallenberg tut das nicht.“ Detlef Trippel steht in den unterschiedlichsten Rollen auf der Bühne: als „Joker“ gibt er Erklärungen zu den einzelnen Szenen ab, als Mitinsasse von Wallenberg hat er mit Schuldgefühlen zu kämpfen, als jüdischer Arzt im Dienste Stalins versucht er, das Leben seiner Familie zu schützen. Alexander Mitterer fällt die undankbare Aufgabe zu, den zwei „mörderischen Clowns“ (Hitler und Stalin) Leben einzuhauchen.

Theaterschaffende aus vier Nationen haben sich zu diesem Projekt zusammengefunden und sie überzeugen mit einer homogenen Ensembleleistung. Gratulation an den Regisseur Alex Linse, dem es gelungen ist, die Alte Mälzerei in beeindruckender Weise zu bespielen. Das Stück des österreichischen Autors und Theatermanns Ernst Pichler ist anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstages von Raul Wallenberg entstanden, als „wichtiger Beitrag gegen das Vergessen.“

„Wallenberg“ von Ernst Pichler. Eine Koproduktion der Theater(Off)ensive Salzburg & der Deutschen Bühne Ungarn. Österreichische Erstaufführung. Regie: Alex Linse. Bühne und Kostüme: Valerie Liegl. Mit: Andreas Peer, Detlef Trippel, Ildikó Frank, Herwig Ofner, Alexander Mitterer, Andrei Hansel, Kata Lotz, Matthias Patzelt, Florin Gabriel Ionescu, Dániel Solymár, Tom Pilath.


Dachverband Salzburger Kulturstätten

VON DER KULTURWÜSTE LUNGAU, DER HOFFNUNG AUF EIN ENDE DES »BITTE WARTEN« BEIM MARK.FREIZEIT.KULTUR UND VON VERHINDERTEN KATASTROPHEN BEIM LANDESBUDGET

Beim Treffen von Vertretern des Dachverband Salzburger Kulturstätten mit Kulturlandesreferent David Brenner (SPÖ) konnte die Interessenvertretung von 75 Salzburger Kulturinitiativen zumindest Etappenerfolge erzielen:

Gemeinsames Ziel: ein zeitgenösssisches Kulturhaus für den Lungau

Einig ist man mit David Brenner vor allem in Sachen »ein zeitgenössisches Kulturhaus« für den Lungau: Nach dem unverständlichen und kulturpolitisch peinlichen “Umfaller” der Tamsweger Gemeindevertretung – mit Stimmen von ÖVP und FPÖ und gegen die Stimmen der SPÖ wurde beschlossen, das vereinbarte Projekt Kubus 1024 nicht zu bauen – bleibt das Ziel eines eigenen Kulturhauses für Zeitkultur in Salzburgs südlichste Landesteil oberste Priorität. Das Land Salzburg hatte sich mit einer beträchtlichen Summe, unterzeichneten Förderverträgen und einer Zusage von David Brenner (SPÖ) und Wilfried Haslauer (ÖVP) an diesem Projekt beteiligt. Augenblicklich scheint kein kulturpolitisches Durchkommen bei derartig provinziellem Kleinmut möglich. Die Kulturvereinigung Lungau kann aber weiterhin mit Unterstützung des Landes und des Dachverbands rechnen und arbeitet an einer Weiterführung des Projekts.

MARK.freizeit.kultur

Erfreuliche Nachricht in Sachen MARK.freizeit.kultur: Das neu umgebaute und schon eröffnete Kulturzentrum für Jugendliche und junge Erwachene hat nach wie vor die Unterstützung des Landes Salzburg. Seitens des Landesjugendreferates wurde eine anteilmäßige Unterstützung für die noch fehlende Investitionssumme von EUR 42.000 in Aussicht gestellt, David Brenner kann sich zudem für den laufenden Kulturbetrieb ab 2012 eine Förderung aus dem Kulturressort vorstellen. Der Ball liegt somit bei der Stadt Salzburg: Der Dachverband Salzburger Kulturstätten appelliert an die Stadtpolitik, sich nicht mehr querzulegen und mit der fehlenden Summe von EUR 21.000 zu beteiligen. Der Verein MARK.freizeit.kultur stehe in den Startlöchern, für die ersten Veranstaltungen gäbe es bereits großes Interesse.

Kulturbudget 2012

Kulturlandesrat David Brenner vertrat beim Gespräch die Meinung, dass er darum gekämpft habe, den Landes-Beschluss der 8-prozentigen-Kürzung in der (freien) Kultur zu mildern, indem er von der hohen Landestheater-Rücklage von über EUR 8 Millionen einen Betrag von EUR 300.000 ins freie Budget umgeschichtet habe, um größere Katastrophen zu verhindern. Jene Kultureinrichtungen, die längerfristige Förderverträge abgeschlossen hätten, seien ohnedies von vornherein von diesem 8 %-Kürzungsbeschluss ausgenommen gewesen. Künftig solle das besser kommuniziert werden. Der Dachverband gab sich damit noch nicht zufrieden, Vorsitzender Tomas Friedmann wiederholte die Frage: »Warum kann das öffentlich geförderte Salzburger Landestheater mit Kenntnis und Zustimmung von Stadt und Land Salzburg über Jahre Millionen rückstellen, wenn gleichzeitig der (freien) Kunst und Kultur gegenüber immer wieder gesagt wird, es sei zu wenig oder gar kein Geld für Förderungen vorhanden und man müsse kürzen oder maximal alles beim Alten belassen?« Offen bzw. nur zum Teil beantwortet blieb auch die Frage, wo die nun »nur mehr« fehlenden EUR 70.000 in der freien Kultur eingespart werden. Es gäbe weitere interne Umschichtungen, Kürzungen können nicht ausgeschlossen werden, so David Brenner.

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten sprach sind klar gegen jede Kürzung aus und zeigt kein Verständnis, dass nicht wenigstens die volle Summe von EUR 370.000 von den vorhandenen 8,7 Millionen Landestheater-Euro genommen werden, damit es wenigstens nicht zu Kürzungen kommt. Darüber hinaus sei ein Beibehalten der Förderhöhen bei Nicht-Ausgleich von mindestens der Inflationsrate eine reale Kürzung, betonten die Vertreterinnen und Vertreter der 75 Kulturinitiativen aus Stadt und Land. Man werde weiterhin für mehr Gerechtigkeit kämpfen, denn schließlich seien nicht nur irgendwelche abstrakten Häuser von Einsparungen betroffen, sondern hunderte Menschen – Künstler wie Beschäftigte – und deren Familien.

Presseaussendung
Dachverband Salzburger Kulturstätten

Mag. Thomas Randisek
Dreifaltigkeitsgasse 3/3
5020 Salzburg
Tel: 0662 – 87 99 57
Mobil: 0650 – 970 29 08
http://www.kultur.or.at
http://www.kultplan.at
fair pay für kulturarbeit: kultur muss sich lohnen