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Stephan Haas: Belgische Finsternis

Autor: Stephan Haas
Titel: Belgische Finsternis
ISBN:978-3-7408-0912-6
Erschienen: 20.08.2020
Verlag: Emons Verlag GmbH

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Klappentext:

Der belgische Ermittler Piet Donker wird von Brüssel in eine Kleinstadt in Ostbelgien versetzt. Dort soll er einen fünfzehn Jahre alten Cold Case wieder aufnehmen, bei dem es neue Erkenntnisse gibt. Ein Jugendlicher verschwand damals spurlos, die Polizei ging davon aus, es mit einem Ausreißer zu tun zu haben. Doch nach und nach häufen sich die Hinweise, dass der Junge Opfer eines Serienmörders wurde – und dass das Morden noch lange nicht beendet ist.

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Wow, das nenne ich ein sensationelles Krimidebüt!!!

Piet Donker ist momentan nicht vom Glück gesegnet. Eine verdeckte Ermittlung ging schief, seine Frau möchte eine Auszeit und er soll die gemeinsame Tochter nur mehr selten sehen.

In dieser vertrackten Lebenssituation wird er in ein kleines Kaff in Ostbelgien gerufen um hier Ermittlungen in einem 15 Jahre zurückliegenden Fall wieder aufzunehmen. Was als kleines Geschenk oder auch Strafversetzung für einen überarbeiteten Ermittler gedacht ist entwickelt sich zu einem persönlichen Albtraum.

Der sympathische Polizist Piet Donker ist zerrissen zwischen dem Wunsch zu seiner kranken Tochter zu fahren oder die Ermittlungen endlich zu Ende zu bringen, die sich nun um Einiges schwieriger gestalten, als seine Vorgesetzten das ursprünglich angenommen hatten. Piet Donker beisst sich fest, er ist den Ereignissen vor 15 Jahren auf der Spur.

Man kommt beim Lesen kaum mit so schnell überschlagen sich die Ereignisse, die Verwicklungen und die menschlichen Tragödien!

Knapp vor Schluss fragt man sich ob das jetzt alles war, wird aber dann keineswegs enttäuscht. Alle offenen Fragen werden zur Gänze beantwortet.

Eine unglaublich gute Krimilektüre, voller Überraschungen und Spannung pur. Ich lege Ihnen diesen Krimi wärmstens an Herz.


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Beate Maly: Mord im Auwald

Autorin: Beate Maly
Titel: Mord im Auwald – Historischer Kriminalroman
ISBN:978-3-7408-0918-8
Erschienen: 10.10.2020
Verlag: Emons Verlag GmbH

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Klappentext:

Sommer 1924: Um der Hitze Wiens zu entfliehen, mieten Anton und Ernestine eine Badehütte im Strombad Kritzendorf, Treffpunkt namhafter Künstler und Intellektueller. Doch aus der entspannten Sommerfrische wird nichts, denn einige der wohlhabenden Gäste hüten dunkle Geheimnisse. Als ein berühmter Maler unter fragwürdigen Umständen stirbt, ist Ernestines Neugier geweckt und Antons Ruhe endgültig dahin.

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Die liebgewordenen Protagonisten des 5.Teils derr historischen Mordserie von Beate Maly, Anton, Ernestine und Antons Enkelin Rosa, reisen ins Strombad Kritzendorf. Eine Ansiedlung von kleinen oder größeren Badehütten, die von der künstlerischen Elite Wiens und Umgebung genutzt wird. Antons Wunsch einfach nur zu entspannen und vielleicht seiner angebeteten Ernestine dabei näher zu kommen erfüllt sich nicht wirklich. Diverse Tote und Morde halten die ganze Siedlung in Atem.

Ernestine hält mit ihrer unbändigen Neugier Anton auf Trab. Antons Schwiegersohn in spe Erich, seines Zeichens Polizist in Wien wird abgeordnet die Niederösterreicher bei den Ermittlungen zu unterstützen. So kommen wieder alle zusammen und können zwischendurch die Tage an der Donau genießen.

Durch die liebenswerten Charaktere dieser Serie und den wunderbaren Beschreibungen der Orte und Lebensweisen in der Zwischenkriegszeit ist das Buch ein kleiner historischer Leckerbissen.

Interessant auch das Nachwort von Beate Maly, die über die Ausstellung „Stadt der Frauen“ im Belvedere berichtet, die den Werken von Künstlerinnen zwischen 1900 und 1938 gewidmet war.


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Leymann/Schöttke: Kieler Bagaluten

Autoren: Cornelia Leymann / Henning Schöttke
Titel: Kieler Bagaluten – Küsten Krimi
ISBN:978-3-7408-0963-8
Erschienen: 20.08.2020
Verlag: Emons Verlag GmbH

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Klappentext:

Wer hätte gedacht, dass eine altehrwürdige Brücke am Nordostseekanal so viel kriminelle Energie freisetzen kann? Und das nur wegen ein, zwei Gläschen Eierlikör, die Frau Heerten dazu brachten, die kleine Maunzi am Fuß der Alten Levensauer zu verbuddeln. Dabei findet sie Spuren eines Mordes, die sie erst in die Arme eines jugendlichen Liebhabers und dann in einen mächtigen Schlamassel treiben.

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Zuerst möchte ich Ihnen das uns doch nicht so geläufige Wort „Bagaluten“ mit Hilfe von Wikipedia erklären:

Bagalut, auch Bagalute, kommt aus der norddeutschen Umgangssprache bzw. dem Niederdeutschen, und bedeutet so viel wie Rüpel oder Radaubruder, aber auch Schuft oder Kleinkrimineller, jedoch mit einer derb-kameradschaftlichen Note.

So aufgeklärt passt dieser Titel perfekt zu dem humorvollen Krimi.

Eine kleine Freundesbande klaut eine Million Schwarzgeld. Aus verständlichen Gründen kann der Diebstahl nicht angezeigt werden und die Diebe bleiben unbehelligt. Leider gab es einen Todesfall bei dem Raub, der unauffällig in Teilen vergraben wird.

Also alles gut – möchte man meinen. Leider überfährt die gute Frau Heerten Nachbars Katze und vergräbt sie genau an der Stelle an der die Einzelteile der Leiche zu finden sind.

Das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Respektlos, schnoddrig, humorvoll, bissig – mir würden noch viele Adjektive zu diesem Küsten Krimi einfallen, aber lesen sie selbst. Ich habe Tränen gelacht und das Buch in einem Zug durch gelesen! Ein super Buch zur guten Unterhaltung!


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Christine Neumeyer: Der Offizier der Kaiserin

Autorin: Christine Neumeyer
Titel: Der Offizier der Kaiserin
ISBN: 978-3-8942-5641-8
Verlag: Grafit im EMONS Verlag
Erschienen: 09.04.2020

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Klappentext:

Wien 1898: Während die Stadt das Regierungsjubiläum Franz Josephs I feiert, obwohl ringsherum die Rebellion rumort, ist das Leben auf Schloss Hof ruhig und urtümlich. Als das Anwesen ans Militär verpachtet werden soll, wird Dienstmädchen Irmis Leben jedoch gehörig aufgewirbelt. Denn neben einer Gruppe fescher Offiziere plant auch Kaiserin Sisi einen Besuch. Ein willkommener Anlass für ein rauschendes Fest. Doch am nächsten Tag ist einer der Offiziere tot. Polizeiagent Johann Pospischil übernimmt die Ermittlung – und kommt einem Skandal auf die Spur, der bis in die vornehmsten Adelshäuser reicht.

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Auf Schloss Hof, im Marchfeld geht es beschaulich zu, Hofmeister Brahm hat nicht viel zu tun, die Gemeinde lebt mehr schlecht als recht, die Ratten bevölkern das Schlösschen und fühlen sich wohl.

Als plötzlich ein paar Offiziere auftauchen ist Schluss mit der Ruhe und Leben kommt in das Haus. Der hiesige Wirt kann mehr Gewinn verbuchen, zechen die Soldaten ja täglich bei ihm bis in den Morgengrauen. Rittmeister Andic verdreht dem Gärtnertöchterchen den Kopf und die Wirtstochter Rosi kommt ihrer Herkunft endlich auch die Spur. Von Mord, bis beinahe Vergewaltigung und allerlei brisanten Verwicklungen fehlt nichts, das literarische Repertoire wurde voll ausgeschöpft.

Ein nettes Büchlein ohne Tiefsinn, für einen entspannenden Urlaubsabend sehr gut geeignet, leicht und süffig zu lesen.


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Ines Eberl: Salzburger Requiem

Ines Eberl

Autorin: Ines Eberl
Titel: Salzburger Requiem – Kriminalroman
ISBN: 978-3-7408-0910-2
Verlag: Emons Verlag
Erschienen: 2020

Klappentext:

Im noblen Salzburger Stadtteil Aigen verschwinden zwei Kinder spurlos. Fünfzehn Jahre später zieht Kunsthistoriker Hans Bosch in das Kutscherhaus einer alten Aigner Villa.

Was er nicht weiß: Seine Haushälterin Anna, die Mutter der Vermissten, sucht noch immer nach ihren beiden Kindern – und eine tote Kindsmörderin soll in der leer stehenden Villa umgehen. Dann liegt auf einmal die Kette von Annas Tochter vor Boschs Tür, und der alte Gärtner stirbt unter mysteriösen Umständen. Bosch taucht in die finstere Vergangenheit der Villa und ihres einstigen Eigentümers ein – und gerät in ein gefährliches Netz aus Verrat, Rache und Mord.

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Die kleine „Prinzessin“ Steffi lebt mit ihren Eltern in einem schönen Schloss. Alles wäre so wunderbar, hätte sie nicht einen kleinen Bruder bekommen, den sie „Froschkönig“ nennt. Und der Froschkönig muss weg, damit wieder alles so wunderbar wird. Ein eingesteckter Fön in der Badewanne erledigt das Problem für die kleine Steffi. Und die Zeugin dieser schrecklichen Tat, das Kindermädchen Leni, wird durch viel Geld und versteckten Hinweisen, dass sie zu wenig auf die Kinder aufgepasst hätte, zur schweigenden Mitwisserin eines schrecklichen Familiengeheimnisses.

Ja, Steffi war durch und durch böse….. . Deshalb wurde sie von ihrer Mutter bis zu ihrem Tod in der Aigner Villa eingeschlossen – denn: War sie auch am Verschwinden der Zwillinge beteiligt?

15 Jahre stehen Villa und das neben liegende Kutscherhaus leer, bis es der Kunsthistoriker Bosch das Kutscherhaus kauft.

Seltsame Dinge spielen sich jetzt in der leerstehenden Villa ab. Haben die böse Steffi oder gar ihr Geist überlebt und treiben sie weiter ihr Unwesen?

Was anfangs wie eine spannende „Geistergeschichte“ anmutet, beugt sich aber bald der Realität und widmet sich einem verdrängten, aber leider wahren Thema – dem Kunstraub in der Nazizeit und seinen Auswirkungen bis heute.

Ein spannender und niveauvoller Kriminalroman aus der Stadt Salzburg, den ich sehr empfehlen kann.

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Christian Schleifer: Tod in Perchtoldsdorf

Christian Schleifer

Autor: Christian Schleifer
Titel: Tod in Perchtoldsdorf
ISBN: 978-3-7408-0818-1
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 2020

Klappentext

Der Heurigenort Perchtoldsdorf steht unter Schock: Bei den berühmten Sommerspielen wird ein Schauspieler auf offener Bühne getötet.

Die ehemalige Polizistin Charlotte Nöhrer, die als Neu-Winzerin eigentlich versuchen wollte, dem Publikum ihren Frizzante nahezubringen, stolpert in die Ermittlungen. Schnell entspinnt sich ein Gewirr aus Liebe, Eifersucht und Erpressung. Dabei hat Charlotte mit dem elterlichen Weinbaubetrieb, den sie gegen alle Widerstände ins 21. Jahrhundert katapultieren will, alle Hände voll zu tun!

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Während auf der Bühne „Shakespear“ gespielt wird, versucht Charlotte „Charly“ analog dazu ihren „Schüttelwein“ Gewinn bringend an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Aber kaum jemand versteht, dass selbstverständlich zum „englischen Schüttelbier“ ein Österreichischer Schüttelwein verkauft werden muss(te). Auch wenn den Namen keiner verstand und sie vor der Bestellung die Benennung desselben erklären musste, entpuppte sich Charlottes Rosé Frizzante als absoluter Renner.

Wären die Morde der beiden Hauptdarsteller – des Oberon und der Titania in Shakepears Sommernachtstraum nicht gewesen, dann, ja dann wäre es für Charly und ihre Freundin Andrea das perfekte Geschäft gewesen.

So aber wird Charlotte von der Witwe des ermordeten „Oberon“ „beauftragt“, den Mordfall  zu lösen, um die minder trauernde Witwe vom Verdacht der Täterschaft zu entlasten. Als ehemalige Polizeibeamtin kann sich Charlotte Nöhrer diesem Auftrag „Ermitteln auf eigene Faust“ nicht entziehen.

Ein spannender Niederösterreich Kriminalroman aus dem Schauspiel – und Winzermilieu, der sich auch an das Thema der Homoerotik heranwagt.


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Bernhard Hofer: Tannenfall – Der erste Schnee

Autor: Bernhard Hofer
Titel: Tannenfall – Der erste Schnee
ISBN: 978-3-7408-0636-1
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 17.10.2019

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Klappentext:

Staatsanwältin Marlene Castor
zieht sich nach einem beruflichen Rückschlag mit ihrer Tochter Lya in die
Abgeschiedenheit der Berge zurück, doch die Ruhe währt nicht lange. Bei einem
gemeinsamen Ausflug verschwindet Lya. Eine fieberhafte Suche beginnt. Die wenigen
Spuren verweisen immer auf den mysteriösen Ort Tannenfall, um den sich zahllose
Legenden ranken und von dem niemand weiß, wo genau er zu finden ist. Gemeinsam
mit dem schweigsamen Bergführer Jakob begibt sich Marlene auf eine Reise, die
sie weit über die Grenzen des eigenen Verstandes und tief in die eigene Psyche
führt.

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Ein sehr verwirrendes Buch mit
einer gelungenen Mischung aus Traum und Wahrheit, dieser erste Band der
Tannenfall Reihe,  die Bernhard Hofer uns
da präsentiert.

Die Staatsanwältin Marlene ist
auf der Suche nach Ruhe und versucht sich in einem abgeschiedenen Häuschen am
Semmering zu entspannen. Ihre Tochter Lya fährt zwar mit, ihre Begeisterung
über nicht vorhandenes W-Lan und richtiger Abgeschiedenheit hält sich aber sehr
in Grenzen. Bei einem gemeinsamen Ausflug folgt Lya einem Hirschen und
verschwindet in einem Stollen auf Nimmerwiedersehen.

Marlene sucht verzweifelt ihr
Kind und verstrickt sich in Wahnvorstellungen, oder handelt es sich um
Wirklichkeit? Sie stößt auf Ablehnung und Intrigen, es ist nicht mehr
nachzuvollziehen wem sie trauen kann.

Die Handlung ist sehr verstrickt
und erfordert ein konzentriertes Lesen, denn sonst verliert man den Faden
zwischen Realität und Fiktion. Traum und Wahrheit – alles liegt eng
nebeneinander.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich werde die nächsten Teile sicher auch lesen.


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Alexandra Bleyer: Kärntner Kesseltrieb

Alexandra Bleyer | Foto: Emons © Peter Lukačovič
Kesseltrieb

Autorin: Alexandra Bleyer
Titel: Kärntner Kesseltrieb
Kriminalroman
ISBN: 978-3-708-0610-1
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 2019

Klappentext:

Tiefschwarzer Humor aus dem Mölltal.

Mit Touristen im Revier hat Aufsichtsjäger Sepp Flattacher seine liebe Not. Und als er mitten im Wald eine stattliche Hanfplantage entdeckt, ist’s endgültig aus mit der Gaudi.

Denn für ein Drogenkartell hat Sepp fast noch weniger Verständnis als für übereifrige Schwammerlsucher. Entschlossen bläst er zur Jagd auf die Ganoven im Mölltal. Doch die sind durchaus bereit, über Leichen zu gehen.

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Dieser
etwas andere Krimi hat mich anfangs aufgrund seiner ungewöhnlichen
Sprache etwas herausgefordert. Nicht nur die Zitate in Kärntnerischem
Dialekt, sondern auch die eher ungewohnte, leicht derbe Sprache
waren gewöhnungsbedürftig.

Aber
ab den ersten Drittel wurde ich warm mit dem Buch und da erwachte
mein Interesse für diesen ungewöhnlichen Krimi voll mit schwarzem
Humor und seiner Hauptfigur Sepp Flattacher, seines Zeichens Jäger
im Mölltal. Als Sepp die gefundene Hanfplantage in seinem Revier dem
Erdboden gleich macht, sinnen die „illegalen Hanfbauern“ auf eine
hinterlistige „Rache“.

Und
letztendlich geht es natürlich auch nicht ohne Mord, auch wenn
dieser sich erst „spät“ einstellte. Und selbstverständlich war
Sepp mit Unterstützung der örtlichen Polizei an vorderster Stelle
bei der Wiederherstellung der Ordnung in seinem Mölltal.

Nach
dem eher etwas außergewöhnlichen Leseeinstieg mit einem ständig
schlecht gelaunten Jaga Sepp, hat mir das Buch letztendlich, nachdem
ich mich „eingelesen hatte, aber doch sehr gut gefallen.


Hans-Peter Vertacnik: Öxit

Hans-Peter Vertacnik

Autor: Hans-Peter Vertacnik
Titel: Öxit – Ein Kriminalroman
ISBN: 978-3-7408-0687-3
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 22.08.2019

Klappentext:

Schmieren, verleumden,
verängstigen und erpressen: Wer in der Politik an die Macht will, darf nicht
zimperlich sein. Doch wie weit kann man gehen? Zwei Tote rufen Oberst Radek
Kubica, Chef der Wiener Mordkommission, auf den Plan – und bringen ihn auf die
Spur eines kriminellen Netzwerks, das bis in höchste Kreise reicht und ein
ungeheuerliches Ziel verfolgt.

Rezension von Rebecca Schönleitner

Die junge, dynamische
Journalistin Lou Sorko ist endlich am Ende ihrer Ziele. Die geplante Veröffentlichung
ihrer brisanten, hieb- und stichfesten Recherchen, die den Sturz eines ehrgeizigen
Politikers zur Folge haben wird, soll ihr zu dem gewünschten Karriereschub verhelfen.
Es wäre kein Krimi, wenn sie nicht vor der Veröffentlichung noch schnell
ermordet werden würde.

Polizeioberst
Radek Kubica und sein Kollege Franz Dvorak bearbeiten den Fall und stechen
damit in ein Hornissennest aus Korruption, Gewalt, Intrigen, Macht und Mord.

Die derzeitige politische Situation in Österreich lässt einen beim Lesen zeitweise
schmunzeln, hat man doch das Gefühl, es könnte (hoffentlich nicht) wirklich so
zugehen in den Höhen der Politik.

Auf
alle Fälle ist es besser man traut niemanden, das muss Oberst Kubica zu seinem
Leidwesen schmerzlich lernen.

Sehr schön finde ich seine treue Freundschaft zu dem Pfarrer Wozzek, einem
Jugendfreund, der noch immer im Untergrund fest mitmischt und so wertvolle
Informationen beschaffen kann.

Ein schneller Krimi, der volle Aufmerksamkeit erfordert. Lesenswert!


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Robert Preis: Der Tod tanzt in Graz

Robert Preis

Autor: Robert Preis
Titel: Der Tod tanzt in Graz
ISBN: 978-3-7408-0672-9
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 2019

Klappentext:

Showdown beim Aufsteirern:

Der Tod eines bekannten Volksmusikers erschüttert Österreich. Als ein zweiter Künstler, verfällt das Land in Schockstarre. Die Polizei kommt nicht voran, und der Chefermittler Armin Trost ist untergetaucht.

Dafür treiben nun seltsam finstere Kerle ihr Unwesen. Sogar vom Teufel selbst ist die Rede. Und dabei steht doch das größte Brauchtumsfest im ganzen Land vor der Türe: das Aufsteirern.

Rezension von Anni Lemberger

Wenn die traditionelle steirische Volksmusik zu einem „volksdümmlichen“ drittklassigen Schlagerevent verkommt, ist das Grund genug, um die dafür verantwortlichen Musiker zu töten? Die Szene ist erfüllt mit gespenstischen schwarzen Schattenfiguren, deren kitschige Plastikhosen so gar nichts mehr mit den echten steirischen Lederhosen zu tun haben.

Der Autor versteht es, sehr geschickt den Leser in eine dunkle, mystische Welt zu entführen und er spart dabei nicht an versteckter Kritik an der Entartung echter Volksmusik.

Obwohl es sich um einen Kriminalroman handelt, findet man sich beim Lesen sehr schnell in einer geisterhaften Parallelwelt, mit im Volk fest verankerten Geister- und Teufelssagen wieder.

Genauso geisterhaft arbeitet der untergetauchte Mordermittler Armin Trost, der aus dem Nichts auftaucht und genauso schnell wieder im Nichts verschwindet und letztendlich doch zur Lösung der mysteriösen Morde beiträgt.


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Doris Fürk-Hochradl: Endstation Innviertel

Doris Fürk-Hochradl

Autorin: Doris Fürk-Hochradl
Titel: Endstation Innviertel
ISBN: 978-3-7408-0623-1 
Verlag: Emons Verlag
Erschienen: 21.11.2019

Klappentext:

Witzige Dialoge, urige Originale und das Dreamteam aus Kräuterrosi und ihrem Sepp.

Statt erotischer Hochgefühle im Tantraseminar kommt es rund um die Therme Geinberg zu Erpressung, Entführung und Mord.

Zum Glück gibt’s die Kräuterrosi, der kein Wasser zu schmutzig und kein Fall zu knifflig ist.

Frei nach dem Motto »Unsre Rosi wird’s schon richten« knacken bei ihr nicht nur verspannte Wirbel, Muskeln und Sehnen, sondern auch die Innviertler Mordfälle.

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Bei diesem humorvollen Buch handelt es sich um
eine weitere Geschichte der Oberinnviertler „Miss Marple“ alias Kräuter Rosi
aus Ibm.

Gäbe es die Kräuter Rosi nicht, würde es nicht
nur dem Schweinebauern Hias aus der Region schlecht gehen, weil er keinem
Doktor vertraut und seine Wehwehchen allesamt von der Rosi „geheilt“ werden,
sondern es wäre auch die Wahrheit über das Verbrechen gegen die Österreichische
Helene Fischer nicht ans Tageslicht gekommen. Zudem kündigt sich für die Rosi
ein drittes Enkerl an – zwar nicht ganz wie sonst üblich, sondern von einer
georgischen Leihmutter ausgetragen und dem Genmaterial von Tochter Daniela und
Schwiegersohn Kurt, seines Zeichens Chef der Mordkommission.

Und selbstverständlich ist auch wieder ihr
„Bumshütten-Sepp“, pensionierter Besitzer des ortsansässigen Bordells,  fest an ihrer Seite. Und dieses Mal erfährt der
interessierte Leser auch die Antwort der Rosi auf Sepp´s sehnsüchtige Frage.

Eine lustige, entspannende und angenehm zu
lesende Krimisatire, versehen mit Kräuter- und Antistresstipps von der Rosi.


Walter Christian Kärger: Das Lodern der Flammen

Walter Christian Kärger

Autor: Walter Christian Kärger
Titel: Das Lodern der Flammen
          Bodensee Krimi
ISBN: 978-3-7408-0516-6
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 21.03.2019

Klappentext:

Kommissar Madlener und seine Assistentin Harriet bekommen es mit einem besonders skrupellosen Täter zu tun: einem Feuerteufel, der von Mal zu Mal mehr Gefallen daran findet, den gesamten Bodenseeraum mit seinen Brandstiftungen in Angst und Schrecken zu versetzen. Als es ein erstes Todesopfer gibt, setzen die beiden alles daran, ihn endlich zu schnappen. Gleichzeitig haben sie noch einen Cold Case am Hals, den Madleners verstorbener Ex-Kollege nie lösen konnte …

Rezension von Rebecca Schönleitner

Der Krimi könnte zwar an jedem See spielen, hier wurde der Bodensee auserkoren. Ein Feuerteufel setzt die Gegend rund um den Bodensee in Angst und Schrecken. Die Gründe sind vorerst unklar, bald stellt sich aber heraus, dass es sich um simple Rache handelt. Soll doch ein anderer als Täter überführt werden.

Die
beiden Ermittler Madlener und Harriet sind unkonventionell. Die Art und Weise,
wie die beiden miteinander umgehen ist sehr unterhaltsam und auch liebevoll.
Sie ermitteln hartnäckig und zielorientiert ohne sich wirklich um Vorschriften
zu scheren. So kommen sie auf die richtige Spur….

Spannende
Urlaubslektüre.