Spaziergänger

Hinterhausers Vision

Der nördliche Flachgau, der Teil hinterm Haunsberg, ist bildungstechnisch gesehen ein Entwicklungsland. Es gibt zwar in fast allen Dörfern eine Volksschule, 4 Hauptschulen, eine Sonderschule und eine HAK, aber kein Gymnasium.



AUA – Wer will mich?

Die marode österreichische Fluglinie Austrian Airlines soll verkauft werden, heißt es, streng mach dem Motto von Eva-Maria Klinger: Wer will mich? Das Luftlinerl hat nur gute Eigenschaften: Die Flugzeuge stürzen selten bis gar nicht ab und sind bunt angestrichen. Die Fütterung der Flugmaschienen ist einfach, sie wollen ausschließlich Kerosin. Das Personal ist ein bißchen verwöhnt und braucht eine gute Pflege, die Chefetage in erster Linie Geld.


… und die Zeche zahlt der kleine Mann

Die Bankenkrise aus Amerika erschüttert Europa, mitgefangen, mitgehangen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten führt uns vor, was Sache ist: Profitgier als alleiniges Wirtschaftsziel, hohe Dividenden um jeden Preis, koste es, was es wolle. Die anonyme Masse der Aktionäre will abkassieren und nur das zählt. Es muß unter anderem ja auch der Präsidentenwahlkampf finanziert werden.


Gemeinsam bis zum Erbrechen

Die Wahlen sind vorbei, die Wunden geleckt. Jetzt ist es an der Zeit, über die Zukunft nachzudenken. Man trifft sich zu Sondierungsgesprächen, lotet aus, wer sich mag und wer nicht und wer ganz und gar nicht. Das Wahlvolk hat der großen Koalition eine Absage erteilt, heißt es. Obwohl, auch hier ist es wie bei Statistiken, glauben kann man nur der selbst gefälschten.


Wahlen. Verbraucht und ausgeblutet …

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Die Wahlzuckerl wurden verteilt, werden aber nicht für alle reichen. Was soll es, einige wenige werden satt werden; es war schon immer so. Und den Letzten beißen die Hunde, das ist auch nicht neu.


Clubobleute bei Ingrid Thurnher im Gespräch.

Gestern Abend konnte man sie im Fernsehen beobachten, die Clubobleute der aktuellen Parlamentsparteien. Über größere Strecken des Diskussion befreiten sie sich von Zwängen und redeten derart durcheinander, daß ich nichts mehr verstehen konnte.


Die Salzburger Festspiele sind eröffnet. Alles feiert.

Heute vormittags hat Bundespräsident Fischer die diesjährigen Festspiele eröffnet. Die Festspielpräsidentin Rabl-Stadler betonte in einem Interview, an den Festspielen sieht man, was künstlerisch möglich ist. Die ganze Stadt ist im Freudentaumel, gute Geschäfte sind in Sicht. In der Stadt tummeln sich die Reichen und Schönen und die, die glauben dazugehören zu müssen. Man spürt das kulturelle Prickeln in den Gassen und Straßen.


Jedermann am Domplatz in Salzburg

Salzburger Festspiele. Gestern Abend war ich auf der Generalprobe zum Jedermann am Domplatz. Interessant das Publikum, wer sich da aller um die günstigen Generalprobenkarten (10€) reißt, kaum zu glauben.


Sauberes Wasser und gesunde Böden, bei meiner Ehr!

Laut einer Infotafel des Salzburger Bauerbundes sorgen die Bauern für sauberes Wasser. Ergänzend sollte schon festgestellt werden, daß das saubere Wasser eigentlich schon immer da war und halt durch unsere vorbildlich arbeitenden Bauern im Regelfall nicht veruneinigt wird.


Haltesignal für Wasserschiene nach Bürmoos

Bürmoos, Salzburger Land. Der Zug für den Bau der Trinkwasserschiene nach Bürmoos ist zum Stehen gekommen. Einerseits wollen die Bürmooser das Salzburger Wasser, andererseits möchten die Nachbargemeinden Bürmoos mit Wasser versorgen.


Die Rupertustherme setzt auf Familien

Die Bad Reichenhaller Therme setzt auf Familien! das schlägt sich weniger im kindgerechten Badeangebot sondern vielmehr bei den Eintrittspreisen nieder. Eine dreiköpfige Familie zahlt um einen Euro weniger als ein Erwachsenenpärchen. Irgendwie finde ich das schon ein bisschen schräg, meint ein stirnrunzelnder Spaziergänger.


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