Corona – die Pandemie

Es ist soweit. Die Infektion, die wahrscheinlich von einer lebend verkauften Fledermaus auf einem Markt für Meeresfrüchte und exotische Wildtiere (Füchse, Krokodile, Schlangen, Pfaue, etc.) im fernen Wuhan in Mittelchina um die Jahreswende ausging, hat sich zu einer weltweiten Pandemie entwickelt.

Die Regierungen versuchen mit allen notwendigen und zum Teil sehr drastischen Maßnahmen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu drosseln, damit die Gesundheitssysteme nicht kollabieren. Es beruhigt, dass zumindest bei uns Parteipolitik und Polemik einer sachlichen Umsetzung von Notwendigkeiten gewichen sind. Es war schon immer so, dass Seuchenbekämpfung dramatisch und schmerzhaft ist, daran hat sich bis heute nichts geändert. Es ist zu befürchten, dass die Pandemie in Wellen kommen und dabei eine gefährliche Dynamik entwickeln wird.

Tatsache ist, dass der Höhepunkt von COVID-19 Pandemie noch nicht erreicht ist und es wird heftige Anstrengungen von Seiten aller direkt und indirekt Beteiligten brauchen, damit unser Wohlstand nicht gefährdet ist, sowohl auf finanzieller, aber auch auf sozialer Ebene. Verschwörungstheoretiker werden die Pandemiebekämpfung nicht vereinfachen. Die Erschütterungen werden dennoch dramatisch sein, wenn auch hoffentlich verkraftbar.

Es werden aktuell auch die Grenzen der Globalisierung aufgezeigt. Man sollte schon darüber nachdenken, warum so viele der von uns dringend benötigten Güter beispielsweise in Asien produziert werden. Ebenso ist es interessant, wo überall auf der Welt unsere Produktionsüberschüsse und auch der Müll entsorgt werden.

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Thomas Selinger (Cartoon) und Karl Traintinger (Text)
Cartoon: Thomas Selinger Text: Karl Traintinger

2 Kommentare zu "Corona – die Pandemie"

  1. Meine beunruhigende Beobachtung in der Flachgauer Wallerseemetropole Seekirchen: Da gibt es wohl da und dort volle Hosen …

    Die Kolpapierhamsterei

  2. Die Zeit, als die Parteien an einem Strang gezogen haben, ist vorbei. Parteipolitische Grabenkämpfe sind an der Tagesordnung. Die letzten Tage habe ich eine Zeit lang die Parlamentsdebatte verfolgt und muss sagen, es ist schon peinlich, wenn man unseren Volksvertretern bei der Arbeit zuschaut. Ich verstehe nicht, warum bei diesem Gezänk vom “Hohen Haus” gesprochen wird. Vermutlich sind da die Gagen der Damen und Herren gemeint.

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