Märchen

Trollige Weihnachten

Ja, weil der Ertl die Wacholder unlängst so gut bewirtet hat, da hat sie ihn voller Freude zu sich eingeladen. In ihrer Hütte, mitten am Waldfels, hat der Ertl seinen Mantel abgelegt und sich ans Feuer zu der Ellenmutter gesetzt, um die Kälte, die draußen im Land herumfuhr, abzuschütteln.


Der Antheringer Maunzteufel

1532 wurde im Maunzgraben bei Würzenberg am Haunsberg angeblich ein menschenähnliches Untier gesehen. Diese Geschichte ist eine seit altersher überlieferte Sage geworden, um die sich noch immer Geheimnisse ranken.


Chris Ploier: Der Trollenkuss

“Bist du schon fortgeflogen, Ethel?”, fragte der Hund. “Der Wind steigt und die Tage sind träge. Dein Fell ist trocken und das Wasser riecht dunkel.” “Wovon redest du Ethel? Sonst ist dir mein Fell einerlei. Kommen deine alten Tage?”



Der Pakt mit Herrn NÖÖ

„Wirst du mir von Herrn Nöö erzählen, Tschutscha“, rief die Eule „Von einem Paar Schuhe und der Seele, Ethel. Der Mond ist still im Wasser und ich beginne die Geschichte zu vergessen.“ Der Salzburger Märchenerzähler Christian Ploier erzählt ein Wandermärchen.


Chris Ploier: Salzburger Weihnachtsbüchl

Fünf Märchen, am Lagerfeuer der Müllner Pfadfinder mundgeschmiedet, bevor sie aufgeschrieben wurden. Jedes dieser Märchen hat mit einem Sagenhintergrund im Land Salzburg zu schaffen. Und es ist mit großer Liebe für die SalzburgerInnen geschrieben. Meine kleine Liebeserklärung a


Der blutende Teufel in der Krutynia

Einst als der Teufel noch keine Maßanzüge trug, sondern in der Gestalt eines hübschen Wanderburschen bei den Mädchen sein Glück versuchte, kam er zu einem Tanzabend ins Wirtshaus zu Krutyn.


Christian Ploier: Die Wacholder

“Ich kenne dich Tschutscha. Hunde wühlen in den Geschichten.” “Und Eulen?” “Kennen alles von oben.” “Oben wächst nicht viel, Ethel.” “Es ist zum Aussicht…





Die Undine von Anif

“Ob Reichtum von Übel ist? Wer kann das sagen?” “Weiß nicht”, sagte die Eule. “Vielleicht wissen es die Ameisen. Sie verkehren überall und hören viel.” “Die Ameisen. Sie scheuen das Wasser und meiden das Feuer. Was können sie also erzählen”, empörte sich Tschutscha der Hund.


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