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Aktuell

„Der zerbrochene Krug“ als pralle „Volxkomödie“

Wenn der Wettergott mitspielt, wird Heinrich von Kleists Lustspiel um einen korrupten Dorfrichter, uraufgeführt 1808 unter der Regie Goethes in Weimar, noch bis 19. September 2014 im barocken Heckentheater des Salzburger Mirabellgartens über die Bühne gehen. Ersatzspielort bei Schlechtwetter ist die Wolf Dietrich Halle des Schlosses Mirabell.

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Das Dorf. Die Zeitung.

Dorf ist für uns kein geografischer Begriff. Dorf ist überall wo sich Gemeinschaft verdichtet. Am Rande der Städte, in den Zentren, auf dem Land. Die Dorfzeitung berichtet über das Zusammenleben in diesen Räumen, über ungewöhnliche Menschen, Ereignisse und Entwicklungen. Wir berichten über kulturelle Entwicklungen wo und wie sie gerade entstehen. Wir berichten auch, wie die Menschen im globalen Dorf ihre Lebensräume gestalten und was sie dazu bewegt. Unser Standpunkt ist nicht sachlich sondern menschlich. Daraus ergibt sich auch die Blattlinie der Dorfzeitung: Leidenschaftlich schreiben, aufrichtig berichten, sorgfältig recherchieren, Fehler zugeben. Das ist unser Ziel.
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Gerade im Gespräch

Schleppnetz

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N’Aschling BRASS. Das grosse Blech aus dem Innviertel.

Abseits des Salzburger Festspieltrubels feiert die Bürmooser Theatergruppe ihr 25-jähriges Bestandsjuliläum mit einem reichhaltigen Kulturprogramm für die Flachgauer Glasbläsergemeinde. Neben zahlreichen Theaterproduktionen standen auch 2 Konzerte auf dem Programm. Bereits im Juli gastierte Sabina Hank mit ihrer Band in Bürmoos, gestern abend war die N’Arschling Brass zu hören.

Gruppenfoto: V.l.: Susanna Vötter-Dankl (TAURISKA), Inge Unterrassner (Gasthaus Friedburg), Ingrid Maier-Schöppl (Tourismusverband Neukirchen), Dr. Ernestine Hutter (Kunsthistorikerin), Norbert Unterrassner (Gasthof Friedburg), Erzbischof Dr. Franz Lackner, Margarita Kaiser (Katholische Frauenschaft Neukirchen), Pfarrer Mag. Helmut Friembichler, Bürgermeister Peter Nindl und Christian Vötter (TAURISKA).

Der Neukirchner Kapellenweg

Neukirchen am Großvenediger. Pinzgau. Salzburg. Mit dem Erzbischof auf Pilgerreise in den Hohen Tauern. Einweihung des “Neukirchner Kapellenweges” am Samstag durch Franz Lackner. Die Kraft der Gemeinsamkeit, des Gebetes, der Fröhlichkeit spürten alle Pilger, die sich zu Hunderten am Samstag auf den neuen Kapellenweg in Neukirchen am Großvenediger begaben.

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Ursula Dräxlmaier. Erfreuliches

Die in Laufen/ Obb. ansässige Künstlerin schafft Stillleben von eigentümlichem Reiz. Es sind die einfachen Dinge des Alltags, die sich zu stillen, klaren Kompositionen fügen und verhalten-sachliche Poesie entfalten. Ursula Dräxlmaiers Bilder sind wie erholsame, geordnete Ruhepunkte in hektischer chaotischer Zeit.

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MOKRIT: Ein Jedermann

Es ist eine Rarität: Theater in der ISOSPAN-Fabrik in Ramingstein. Ich fuhr mit der Murtalbahn von Kendlbruck bis zur Fabrik in Madling, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eine Papierfabrik und wo ich 1969 als letzter Mitarbeiter im Marmorwerk tätig war. Felix Mitterers Variante vom Leben und Sterben des reichen Mannes war angesagt.

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25 Jahre Theater Bürmoos

Es begann vor jetzt schon 25 Jahren, als sich Gerhard Riedl mit Hildegard Schäffer, Johanna Maria Heinemann, Johanna Pieringer trafen, um einen Einakter, das sogenannte “Bankerl”, zu schreiben. Als das Stück zur Aufführung gelangte, hat keiner geglaubt, dass daraus die Theatergruppe Bürmoos entstehen würde.

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„Vortex Temporum“ – wie sich die Zeit verdichtet

Anne Teresa De Keersmaeker hat sich viele Jahre mit dem Spätwerk des 1998 verstorbenen französischen Komponisten Gérard Grisey „Vortex Temporum“ (1996) auseinandergesetzt. Das Ergebnis, eine Tanzperformance, in der die Tänzer ihrer Kompanie „Rosas“ auf das auf Neue Musik spezialisierte Ictus Ensemble treffen, war im Rahmen der Sommerszene 2014 als österreichische Erstaufführung im republic zu bewundern.

Menschen

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Wie ich einmal bei den Salzburger Festspielen war

Es ist vielleicht so zehn Jahre aus, da hab ich eine Einladung zu den Salzburger Festspielen bekommen. Zwölftonmusik, bekannte Sachen und auch eine Welturaufführung. Und das alles mit mir in der ersten Reihe, in der Mitte. Ich hab’s nicht selber bezahlen müssen, weil es eine Einladung war, mit Hotel und allem Drum und Dran.

Bühne

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36566 Tage
– ein Stationendrama

Studenten des Thomas Bernhard Instituts haben über ein Jahr lang intensiv über Salzburger recherchiert, die zur Zeit des Kriegsausbruchs im August 1914 genauso alt waren, wie sie es nun sind.

Bildende Kunst

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Walter Schweinöster: Wos oft?

Walter Schweinöster ist seit über 30 Jahren als Pressefotograf und Reporter auch in seiner Heimat unterwegs und kennt die Entwicklung zur touristischen Neuzeit wie kaum ein anderer Pinzgauer. Als Fotograf hat er gelernt, seinen Blick auf das Wesentliche zu richten, zahlreiche Bildbände zeigen von seiner Kenntnis der schönsten Seiten des Landes und seiner Bewohner.

FOTOMANIUM

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Rochus Gratzfeld:
Pannonische Impressionen

Sarród. Ein kleiner Ort in Westungarn. 22 Km entfernt von Sopron, weniger als die Hälfte davon vom österreichischen Pamhagen. Die „offizielle Geografie“ im Kommunismus verzeichnete nur Sarrod in Hessen, heute Patenstadt. Hier verläuft der Einserkanal. Vom Neusiedlersee durch den Fertő-Hanság Nemzeti Park landet das Wasser schließlich in der Donau.

Cartoon

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Spindis Salto zum Finale

Er hat es geschafft und man sah die Erleichterung in seinem Gesicht auf den Fernsehbildern bei seiner letzten Pressekonferenz. Die Zeit des Michael Spindelegger ist vorbei. Die ÖVP hat sich jetzt das Schlagwort “Evolution” auf die Fahnen geheftet, wirklich kreativ. Alle hoffen jetzt auf den mittlerweile 28-ig jährigen Aussenminister Kurz, zukünftig.

Musik

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Zither Manä. Landler vs. Blues.

Im Rahmen der Ausstellungs-eröffnung von Walter Schweinöster in Neukirchen am Großvenediger (TAURISKA) Anfang August gab es eines der seltenen Konzerte des bayrischen Musikers Zither Manä in Salzburg. Und vorweg, seine Texte sind noch immer unbequem und politisch gefärbt. Gottseidank.

Literatur

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E. Wallnöfer: Märzveigerl und Suppenbrunzer

Wegweiser in Sachen Heimat. Wo liegt die Österreichische Schweiz? Was macht der Nebelstecher? Was sehen die Ochsenaugen? Oder: Was passiert auf dem Tatort Hohe Warte? Antworten auf diese und andere Fragen, die Sie sich bestimmt noch nie gestellt haben, finden Sie in diesem kleinen Vademecum.

Dorfschlaraff

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Topfenknödel,
flaumig und fein

Im Sommer das frische Obst mit einem Topfenknödel zu verspeisen, gehörte einst in der K&K Böhmischen Küche zu den typischen Gepflogenheiten. Daher gibt es jetzt noch sehr viele Topfenknödelrezepte. Einfallsreiche Köche fügten dem Grundrezept ihre Feinheiten dazu was zur Folge hatte, dass Topfenknödel kompliziert wurden und schließlich fast nur mehr als Industrieprodukt vorkommen.

LebensRaum

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Fertöszéplak: Bäuerliches Leben am Neusiedler See

Bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts war das Leben am Neusiedler See bäuerlich geprägt. Die fruchtbaren Böden und der fischreiche See versorgten die Menschen mit Nahrung und Rohstoffen. Das charakteristische Gebäude dieser Zeit: Der Streckhof mit seinen angrenzenden, oft schilfgedeckten Gebäuden für Vieh und Ernte. Und überall die Präsenz der Symbole des tief verankerten christlichen Glaubens.