SCHAUSPIELHAUS


„Alice im Wunderland“ – Überraschungen ohne Ende

Das erstmals 1865 erschienene Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Das Schauspielhaus Salzburg bietet nun die Gelegenheit, Alice auf ihrer aufregenden Reise in eine Welt voll Phantasie und Abenteuer zu begleiten.


„HÖLLE, HÖLLE, HÖLLE“ – Mörder unter sich

Das Drama „Geschlossene Gesellschaft“ (frz. Huis clos) des französischen Schriftstellers und Philosophen Jean-Paul Sartre wurde 1944 uraufgeführt. Der jungen Salzburger Autor und Komponist Ben Pascal inszeniert den Klassiker als multimediale Tanz- und Musikperformance und entführte das Publikum bei einem Gastspiel im Schauspielhaus Salzburg wortlos in Sartres ganz spezielle Hölle.


„Die Physiker“ – Mord im Irrenhaus

Peter Raffalt inszeniert im Schauspielhaus Salzburg Friedrich Dürrenmatts 1962 uraufgeführte Komödie als schrille Satire. Der Autor warnt in dem Stück, das gerne als Schullektüre verwendet wird, vor dem Missbrauch technischer Errungenschaften.



„Das Goldene Vlies“ – zieht Rache und Verderben nach sich

Christoph Batscheider inszeniert im Schauspielhaus Salzburg Franz Grillparzers dramatisches Gedicht in drei Teilen als klassische altgriechische Tragödie. „Der Gastfreund“, „Die Argonauten“ und „Medea“ erzählen von Machtgier und Schuld und den Gegensätzen zwischen Griechen und Barbaren.


„Die Wahrheit“ – und die Nuancen der Lüge

Mit einer spritzigen französischen Komödie startet das Schauspielhaus Salzburg in die neue Theatersaison. Florian Zeller lässt seine Protagonisten lustvoll mit der Wahrheit jonglieren, denn „wer seinen Partner betrügt, der sollte wenigstens die moralische Größe haben, eine gute Lüge zu erfinden“.


„Nächte im Moulin Rouge“ – eine szenische Collage

Zu Saisonende entführt Robert Pienz das Publikum ins legendäre Etablissement Moulin Rouge am Montmartre. Eine spritzige, farbenprächtige Revue umrahmt Skizzen aus dem Leben zweier außergewöhnlicher Menschen, des Malers Henri de Toulouse-Lautrec und seiner Muse Jane Avril.


„Geächtet“ – ein psychologisches Kammerspiel

Das Erstlingswerk des pakistanisch-amerikanischen Autors Ayad Akhtar wurde 2013 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und erhielt 2017 den Nestroy für das beste Stück (Autorenpreis). Am 8. Mai 2018 feierte die viel gespielte US-Tragödie in der Regie von Christoph Batscheider im Schauspielhaus Salzburg Premiere.


„Niemand“ – ein schwermütiger Reigen

Ödön von Horváths 1924 geschriebenes Stück war lange verschollen und kam daher erst am 1. September 2016 im Theater in der Josefstadt zur Uraufführung. Nach Linz und Bochum fand nun am 15. März 2018 im Schauspielhaus Salzburg die Premiere der beklemmend abgründigen Tragödie statt.


„Emilia Galotti“ – als bürgerliches Kammerspiel

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) stellt in seinem Trauerspiel den willkürlichen Herrschaftsstil des Adels der neuen aufgeklärten Moral des Bürgertums gegenüber. Irmgard Lübke hat den Klassiker auf das Wesentliche reduziert und mit einer klaren, ungemein intensiven Inszenierung das Premierenpublikum im Schauspielhaus Salzburg am 18. Jänner 2018 tief beeindruckt.



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